1. #1
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    Verkümmerte Tage

    Verkümmerte Tage
    halten nichts mehr,
    ertränken sich bleich
    in nebeligem Nass.

    Es riecht nach Fäulnis
    rottender Blätter,
    die Buntheit täuschen
    wo Sterben sie packt.

    Und leblos noch
    an Kälte atmend,
    ist Schauer mir
    die letzte Regung.

    Mögt ihr auch alle
    in solchen Tagen
    an Sonne glauben
    - ich spüre sie nicht.
    Geändert von ..... (24.11.2006 um 01:03 Uhr)

  2. #2
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    Simplicity | WelTraum
    Beiträge
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    Hallo .....

    Ein sehr schönes Gedicht von dir!
    Der Herbst (des Lebens) und die Trostlosigkeit des lyrischen Ichs werden sehr anschaulich beschrieben.

    Allerdings würde ich in der letzten Zeile unbedingt "ich spüre sie nicht" schreiben.
    Erstens passt es dann mit der meistens durchgehaltenen Silbenzahl von fünf pro Zeile und zweitens klingt es meiner Meinung nach dann runder.

    viele Grüße
    thamis
    Do you need to see to believe? Believe and you will see!

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