1. #1
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    Mitternachtsschein

    Mitternachtsschein



    Bedecke meinen Himmel, Zeus
    Des Nachts find' ich in meinem Kopfe
    Dich, nur dich, du Allerliebste
    Die Sterne spielen auf zum Tanze
    Und formen sich zu deinem Bilde.

    Bedecke meinen Himmel, Zeus
    Will nicht der Sterne Anmut schaun
    Denn Hoffnungslosigkeit auf ewig
    Bemächtigt sich nur meiner Seele
    So sehn ich mich nach meiner Braut.

    Dich, du schöne Helena
    Hat Paris mir am Tag geraubt,
    Der Krieg im Troja meines Herzens,
    Er dauert an in alle Zeiten,
    So lange bis du wiederkehrst.

    Lass den Himmel mir zum Träumen
    Seit Jahren blicke ich hinauf
    Denn ohne der Gestirne Schein
    Wär doch mein Leben längst verloren
    Der Mond bezeuge meine Tränen.

    Bleib stets in meinem Geiste, Liebste
    Graut auch im Schmerze jeder Morgen
    Bleib stets in meinem Geiste, Liebste
    Auch wenn du niemals wiederkehrst.
    Geändert von Arabesque (27.11.2006 um 16:00 Uhr)
    "Alle Überraschungen, auch wenn sie mitunter vorteilhaft seien mögen, bringen Unruhe:
    sie zeitigen Sorgen, Mühen und Laufereien;
    man kann nicht mehr ruhig auf seinem Fleck sitzen, muss handeln oder schreiben


    - mit einem Wort, sich rühren und regen.
    Ist das noch Spass ?"

  2. #2
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    Hallo, Arabesque,
    zweite Strophe, Vers 2: "Will nicht der Sterne...", das "n" ist zuviel.
    Ansonsten hat es mir gut gefallen. Es gehört ja schon was Intelligentes hinter den ersten Vers "Bedecke meinen Himmel, Zeus". Wer so eine Goethe-Adapion riskiert, muss mit kritischen Beäugen seines Werks rechnen.Aber ich finde, Du hast Deine Aufgabe gut gelöst!
    Beste Grüße,
    heinzi

  3. #3
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    peinlich peinlich. du hast recht, so ein fehler sollte eigentlich nicht passieren

    ist alles dementsprechend verbessert!

    danke für das lob.
    "Alle Überraschungen, auch wenn sie mitunter vorteilhaft seien mögen, bringen Unruhe:
    sie zeitigen Sorgen, Mühen und Laufereien;
    man kann nicht mehr ruhig auf seinem Fleck sitzen, muss handeln oder schreiben


    - mit einem Wort, sich rühren und regen.
    Ist das noch Spass ?"

  4. #4
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    Hi,
    und wenn Du jetzt noch zwei weitere Kommata übrig hast, dann setz sie zwischen Geiste und Liebste in der letzten Strophe. Und dann setz ich mir dem Werk auseinander oder zusammen.
    Gruß,
    heinzi

  5. #5
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    ist geschehen
    "Alle Überraschungen, auch wenn sie mitunter vorteilhaft seien mögen, bringen Unruhe:
    sie zeitigen Sorgen, Mühen und Laufereien;
    man kann nicht mehr ruhig auf seinem Fleck sitzen, muss handeln oder schreiben


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  6. #6
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    Ich muss Kulturheinzi zustimmen,
    es gehört viel Mut dahinter und du hast es echt schön gelöst!
    Es liest sich gut und schön,

    liebe Grüße *Kleiner Stern*
    ***Wir Menschen sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen!***

    Guck mal hier, Schmetterlinge: http://www.gedichte.com/showthread.php?t=75137

  7. #7
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    auch dir danke für dein lob!
    "Alle Überraschungen, auch wenn sie mitunter vorteilhaft seien mögen, bringen Unruhe:
    sie zeitigen Sorgen, Mühen und Laufereien;
    man kann nicht mehr ruhig auf seinem Fleck sitzen, muss handeln oder schreiben


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