1. #1
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    Jahreszeiten-Gefühle

    Frühling
    zog ein in mein vereistes Herz.
    Deine Worte,
    ließen es in neuer Pracht erblühen.

    Sommer
    kam, erweckte mich zum Leben.
    Deine Taten,
    ließen meine Sonne wieder scheinen.

    Herbst
    brach an, zeigte die Vergänglichkeit.
    Deine Lügen
    ließen meine Gefühle wie Blätter fallen.

    Winter
    zerstörte jegliche Hoffnung auf Frühling.
    Deine Augen,
    vereisten mein Herz auf Lebenszeit.
    Geändert von tenderness (09.12.2006 um 15:36 Uhr)
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  2. #2
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    Ja, Inhalt gut. Etwas Ausdrucksstärke könnte es verbessern.
    Und hoffentlich jetzt nicht dein "Zustand" der Inhalt vom Gedicht?.
    So jetzt etwas Eigenwerbung, suche "Deshalb" von mir. Vielleicht hebt es deine Stimmung.
    LG

  3. #3
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    tjaja, ausdrucksstärke. ich höre gerne ratschläge und nehme sie auch an, aber dieses soll genauso bleiben,
    denn ja das ist mein momentaner zustand und das soll das lyrische du auch genauso verstehen.
    trotzdem danke für deine kritik.

    lg tender
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  4. #4
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    Hallo, Tenderness,
    kann ja so bleiben, aber das Komma nach "... zog ein" ist trotzdem falsch. War ja `ne kurze Auftauzeit nach der Tiefkühltruhe und das tut mir Leid.
    Aberso richtig kommt das nicht rüber. Alles so ein bisschen wie "Raus aus die Kartoffeln, rin in die Kartoffeln". "Deine Taten ließen meine Sonne wieder scheinen", was hat er denn getan, dass unser Zentralgestirn, das Du für Dich vereinnahmst, wieder ? scheinen ließ? Glaub mir, die Sonne hat auch geschienen, als Du eingefroren warst. "Deine Augen, vereisten mein Herz auf Lebenszeit", - na, da kommt es aber so dicke, dass jede Glaubwürdigkeit verloren geht, denn wie leicht warst Du aus der letzten Tiefkühlperiode zu holen. Wird auch das nächste Mal wieder so sein.
    Unglaubwürdig, schwach!
    heinzi

  5. #5
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    Ich kann deine Anwort nachvollziehen, Kritik war meinerseits nicht gewollt. Tipp ja.
    Und du hast Recht, manches muß so bleiben wie es ist, mach ich manchmal auch.
    LG

  6. #6
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    ach heinzi, hast dich wieder mal auf eins meiner liebeskummer-gedichte verirrt.
    und das mit den "rein in die kartoffel und raus aus den kartoffel" ist genau richtig so. genau so ist es nämlich wirklich geschehen. erst ja und dann doch nein. also hab ich das erreicht was ich wollte.

    zur sonne. tja für das lyrische ich schien die welt in sachen liebe trist und grau. und das lyrische du tut alles damit die welt viel heller erscheint. das mit der sonne ist also im übertragenden sinne gemeint.

    und das ende ist höchswahrscheinlich völlig kitschig und übertrieben, aber hey, das muss es sein, damit mein persönlicher adressat auch nur ansatzweise begreift, was er getan hat. außerdem gibt es noch nen bissel anderen hintergrund.

    du hast also völlig recht mit dem ende, und ich werde es vielleicht später noch ändern, wenn sich das wahre ende dies auch tut. denn die story ist nun mal mitten aus dem leben gegriffen.


    hoffe ich konnte ein wenig licht ins dunkel und in meine beweggründe bringen.



    lg tender
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  7. #7
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    Wenn er Dich hat gehen lassen, dann kannst Du ganze Opern schreiben, er wird es nicht begreifen!
    heinzi

  8. #8
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    Opern kann ich leider icht schreiben, dafür bin ich zu unmusikalisch, also muss dieses gedicht ausreichen! schlechtes gewissen bekommt er mit sicherheit.

    lg tender
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  9. #9
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    ja, ich denke , das kennen wir alle.. gefühle ändern sich..

    aber wenn sie sich - wie in diesem gedicht- durch den partner ändern.. dann ist das noch schlimmer..

    interessesante idee mit den jahreszeiten!!
    Julia
    "Leuchtende Momente - nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen." (Rabindranath Tagore)

    Copyright auf alle meine Werke!!!
    JuliaCapulet

  10. #10
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    danke für die netten worte. freut mich das es dir gefällt.

    lg tender
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