1. #1
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    Mitternachtsplausch

    Traurig saß sie am Straßenrand
    hörte Mozart ganz gebannt
    lag dort auch im kalten Schnee
    ihr Herz das tat so schrecklich weh.

    Sie dachte an die eine da
    welche lange bei ihr war.
    Die nun nicht mehr bei ihr ist
    und jetzt ist ihr Leben trist.

    Sie beide waren das perfekte Paar,
    niemals waren sie sonderbar.
    Wer immer die zwei küssend sah
    war mit ihnen dem Himmel nah.

    Aus und vorbei ist nun diese Zeit
    allein sitzt sie hier will Geborgenheit.
    Doch die Liebste ist nicht mehr da
    liegt unter der Erde, das Leben ist sonderbar.

  2. #2
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    Hallo blaue Fee,

    deine inhaltliche Idee ist ganz schön. Aber auch wenn du Verse mit Reimen "gebastelt" hast, klingt das Gedicht sehr unpoetisch. Deine Sätze sind zu sehr erzählend. Versuche ein paar unnötige Worte wegzustreichen und ein Metrum einzuhalten, damit man nicht über die Strophen stolpert.
    Das als Tipp von meiner Seite.
    Liebe Grüße
    Priscilla

  3. #3
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    Liebe Blaue Fee,
    die schlichte, allzu schlichte Beliebigkeit Deines Werkes möchte ich Dir gern vor die Augen führen.

    Lustig sitzt er am Straßenrand,
    hält die Klampfe in seiner Hand.
    Er sitzt auf einem heißen Stein,
    verbrannte sich beinah die Bein.


    Er dachte an den einen da,
    welcher lange bei ihm wa, (damit sich`s reimt)
    der nun nicht mehr bei ihm ist;
    hat sich leider schon verpisst.


    Sie waren nie und nie ein Paar,
    das war wirklich sonderbar.
    Wer immer ihre Augen sah,
    der war der Hölle allzu nah.


    Jetzt geht sie los, die tolle Zeit!
    Die Ehe bringt Geborgenheit.
    Jetzt ist die Liebe endlich da,
    fliegt zum Himmel, hipp hipp hurra!


    Mit anderen Worten: Ich find Dein Dingen zu bescheiden, gemessen an den Dir verliehenen Potenzen.
    Gruß,
    heinzi
    Geändert von Festival (27.11.2006 um 23:29 Uhr)

  4. #4
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    wenn menschen sterben finden wir es kaum sonderbar. zumindest habe ich niemanden kennengelernt, der meint, sterben sei sonderbar.
    ich finde dein gedicht sonderbar.
    ich frage dich, rein von der logik her: wenn du gebannt bist, dann ist das ein intensiver zustand. wenn du traurig bist, ist das auch ein intensiver zustand. können diese zwei zustände zusammen mozart hören?- das ist jetzt eine stille frage an dein ich und darauf brauchst du nicht antworten. es kann ja sein, dass du es kannst- ich nicht.
    "lag dort auch im schnee" ???????
    nun, wirr, wirklich. aber, man sieht, was du sagen wolltest. überdenke das vielleicht nocheinmal.
    al cori

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