Mit leerem Blick seh ich die Welt
Die langsam unter mir zerfällt
Meine Tränen tropfen auf heiße Glut
In mir verblasst der letzte Mut
der mich zusammenhält

Der letzte Pfeiler der mich trägt
Als hätte er sich nie bewegt
Von dort wo ich jetzt hilflos thron
Gesicht verzogen, voller Hohn
Bis dass der letzte Wind sich legt

So wurde ich allein gelassen
Mir blieb nichts als mich selbst zu hassen
Allein in Paradiesens Garten
Entschied ich mich nicht mehr zu warten
Und hab mir einen Freund erschaffen

Dieser Freund er hält zu mir
Und sollte auch das böse Tier
Ihm das Verlangen schmackhaft machen
schaut er ihm dennoch in den Rachen
und nicht erliegt der fremden Gier

Sowahr mir dieses Traumgebild
vielseitig Phantasien stillt
so weiß ich doch es ist die Zeit
und glaub ich bin dafür bereit
aufzuwachen und zu gehn
das Traumgebild in echt zu sehn



ich weiß nicht genau ob das die richtige Rubrik für mein Gedicht ist aber keine andere erschien mir sinnvoller.Kritik erwünscht