Thema: Lobpreisung

  1. #1
    Registriert seit
    Apr 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    159

    Lobpreisung

    Seht die Vögel unter dem Himmel an
    sie säen nicht
    sie ernten nicht
    sie sammeln nicht in die Scheunen
    und euer himmlischer Vater
    ernährt sie doch

    Seht die FIsche im weiten Wasser
    sie sprechen nicht
    und schwimmen nur
    und doch läßt der Vater im Himmel
    sie schneller und wendiger sein als uns!

    Seht die Sonne am Himmel
    sie geht auf
    sie geht unter
    sie ist wie das Lächeln Gottes
    das uns Liebe, Wärme und Leben bringt.



    Der Zweifel
    ist der ständige Begleiter
    des suchenden Glaubens

    Die Gewißheit
    ist das Ergebnis
    des suchenden Glaubens

    Standfestigkeit und Bescheidenheit
    sind Resultat
    der Gewißtheit

    Überlautes Geschrei
    ist das Ende
    eines jeden Glaubens.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2006
    Ort
    Gera
    Beiträge
    121
    Seht die Vögel unter dem Himmel an
    sie säen nicht
    sie ernten nicht
    sie sammeln nicht in die Scheunen
    und euer himmlischer Vater
    ernährt sie doch


    Gefällt mir sehr gut, die Vögel als stumme Boten des Herrn darzustellen,
    sozusagen "Engelsvögel".

    Seht die FIsche im weiten Wasser
    sie sprechen nicht
    und schwimmen nur
    und doch läßt der Vater im Himmel
    sie schneller und wendiger sein als uns!


    Hir bleibt mir das Warum? Gottes.
    Zwar sind Fische wendiger als Menschen, jedoch erzählen sie darüber nichts.
    Diese Passage erinnert mich an das Mängelwesen Modell von A.Gehlen:
    Der Mensch hat sich in seiner Evolution die Sprache als "primäreren" Sektor herangestellt, da sie ihn mehr nützt als das Wendigsein in der Natur und doch gibt der Vater im Himmel den Fischen die an sich bessere Möglichkeit dem Mangel entgegenzuwirken. Wendigersein heißt keine Worte zu verlieren.
    Das untermauert den Mängelwesenaspekt des Menschen.

    Der Zweifel
    ist der ständige Begleiter
    des suchenden Glaubens

    Hier bin ich gespaltener Meinung:
    Glauben bedeutet Rückhalt und Zweifeln kann da fast schon zur Resignation führen.
    Wie kann man sich in seiner Gewissheit gewiss sein nicht mehr zu zweifeln?
    Da fehlt mir der springende Punkt bei Standfestigkeit und Bescheidenheit.
    Sucht der Glaube nach Gewissheit und zweifelt immer wieder daran?
    Das Ergebnis der Ungewissheit ist Standfestigkeit und Bescheidenheit
    -> positiv oder negativ ?

    Bitte um eine Erläuterung, da ich selbst ungewiss bin.

    Überlautes Geschrei
    ist das Ende
    eines jeden Glaubens.


    Hier schließt sich der Kreis wieder:
    Ein Schrei bringt alles zugrunde.

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Lobpreisung
    Von Shadyn im Forum Diverse
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.07.2007, 07:14

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden