Der himmlische Schäfer, treu sorgende Hirte
bewirtet mich gütig auf grünenden Auen
in liebevoll selbstlos sich opfernder Pflege,
lässt unendlich segnend mich Freundlichkeit schauen,
so oft ich aus Torheit mich dennoch verirrte,
führt Er mich zurück auf die richtigen Wege.

Und muss ich auch wandern durch Täler und Tiefen,
so können mich Trübsal und Unglück nicht schrecken,
umgeben von väterlich schützenden Armen
bewacht mich voll Eifer Sein Stab und Sein Stecken,
wenn mächtige Feinde im Sturm auf mich liefen,
hat mit seinem Kind Er von Herzen Erbarmen.

Er salbt mich mit Öl und erweist mir nur Gutes,
deckt reich mir den Tisch, ja mein Becher geht über,
Ihm ewig zu huldigen, ist mein Begehren,
statt Weltlust zu frönen, erwähle ich lieber
den fröhlichen Lobpreis glückseligen Mutes:
Kommt, lasst euch ermuntern, den Schöpfer zu ehren!