Ich sitze neben den Scherben meiner selbst und kann mich nicht erkennen.
Habe Angst vor dem morgen und fürchte auch die Nacht.
Wünsche mir zu sterben doch bin zu feige es zu tun.
Ich denke an mein leben und lach mich selber aus.
Dennoch gibt es keine Hoffnung und ich quäl mich durch die Welt,
Gefangen im eigenen Käfig und keinen Schlüssel in der Tasche.
Träume von mir als Held doch wache mit Trauer auf.
Lebe hinter meiner fröhlichen Fassade und lass mir nicht helfen.
Zweifle und glaube an jeden suche die enge meines Käfigs,
Denn aus meinen Lügen gegen mich ist er entstanden.

Doch sah ich dich wie ein glänzendes Licht voll von Schönheit und Wärme.
Du könntest mich befreien mich retten vor mir selbst.
Ich denke oft an dich und beobachtete dich,
Wünschte du kämest und reichest mir den Schlüssel.
So träum ich noch immer von dir und meiner Rettung,
Träume von deiner Wärme und Geborgenheit.
Doch sagte ich nie ein Wort versteckte mich nur hinter Gehäuchel.

Du wolltest mir helfen mir den Schlüssel reichen,
Doch ich mutiger Held aus meinen eigenen Träumen.
Verhöhnte deine Versuche und lachte dich aus in meiner Blindheit.
Dich traf es tief wie es mich treffen sollte und du batest zu allen Göttern,
Doch die Götter hassen mich so wie ich mich selbst.
Und so erkannte ich meine Dummheit viel zu spät,
Denn als ich dich suchte warst du nicht da,
Und als ich nach dir fragte sprach niemand.

Und nun steh ich hier vor einem Stein.
Ich habe dich gefunden doch gibt mir das wenig Trost.
Du liegst tief darunter in einem Käfig aus Holz wie meiner aus Lügen,
Doch ich kann dir nicht helfen und werd es auch nie können.
Und ich der Schuldige der von sich selbst verhöhnte steht nun da,
Lacht sich aus hasst sich selbst und verflucht diese Welt,
Doch hat er endlich den nötigen Mut gewonnen...