1. #1
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    Auf wiedersehen, Geliebter

    Auf wiedersehen, Geliebter


    Dunkelrote Lilienblätter
    schieben sich vor den Mond
    und es scheint unwirklich,
    als ob blutige Tränen fallen
    - mein verlorenes Herz.

    Ich begrabe meine Sinne
    in tiefschwarzer Seide,
    und bete zur Mondgöttin,
    mich vergessen zu lassen
    - einfach vergessen.

    Jede Nacht quält mich,
    und morgens, schweißgebadet
    wache ich auf, fortgerissen,
    aus den Träumen mit dir
    - du fehlst mir... du fehlst mir so sehr..



    Jip und wer das auch mal mit Stimme hören möchte...kann auch in den Genuss kommen, wenn es denn Genuss ist *gg*
    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

    Meine persöhnlichen Lieblinge: Verlassen... - Einhorn - Muse - Rose aus Papier
    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
    Die ersten vertonten Gedichte: Stillstand - Auf wiedersehn, Geliebter

  2. #2
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    hallo fairy
    ein wunderschönes gedicht in freien versen.
    tolle bilder, wenn auch vielleicht ein wenig kitschig, was hier aber absolut nichts negatives ist.
    ich finde es wirklich schön.
    das ist mal ein herz-schmerz-gedicht, ohne diesen lästigen reim
    richtig klasse

    gern gelesen

    liebe grüße
    röselein
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  3. #3
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    ja, mir gefällt es auch..
    es spricht die ganze verzweiflung aus diesem gedicht!
    "Leuchtende Momente - nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen." (Rabindranath Tagore)

    Copyright auf alle meine Werke!!!
    JuliaCapulet

  4. #4
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    ich kann ´mich meinen vórrednerinnnen nur anschließen. ein schönes werk, das für mienen geschmack grad noch ´genug kitsch enthält.
    obwohl ich wohl noch kitschiger schreibe, zumindest meistens.
    gern gelesen.

    lg tender
    "Wie kurz ist die Liebe und wie lang das Vergessen..." Pablo Neruda

  5. #5
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    Liebe fairy19

    Weil Du mich kennst , weißt Du auch daß ich nicht in ekstatische Beifallsbekundungen
    falle und Dein Gedicht mit bejubelnder Zustimmung bedenke. Andererseits auch nicht mit einem lapidaren "das gefällt mir nicht" abqualifiziere
    Deine Werk haben nun einmal was Besonderes finde ich und deshalb,

    Du machst es einem nicht leicht. Entweder das ganze kann als überspannte Phantasie eines
    pubertärenden Teenagers abgehakt werden oder es lassen sich tiefe Abgründe der menschlichen
    Seele darin ausmachen, die diejenige in sich aufgehen meinen zu verspüren, wenn ihnen scheinbar die Welt abhanden kam, weil eine Beziehung zerbrach. Was immer auch der Anlaß hierfür gewesen sein mag.

    Wir konstatieren oftmals das lyr. Ich als gänzlich verschieden vom natürlichen Ich. Dennoch schwingt ein mehr oder weniger großes Stück des natürlichen Ichs in jedem unserer Gedichte mit.
    Daß die eigentlich weiß blühende Lilie hier als dunkelrot dargestellt wird bedeutet daß sie ihre Unschuld
    und Reinheit verlor.
    Der Mond in Verbindung gebracht mit der Menstruation läßt gedanklich Verknüpfungen in die Richtung entstehen , deren weiter Verfolgung sich hier für mich verbietet.
    Nun entzieht es sich mir , welche Gedanken die Verfasserin beim Schreiben ihres Gedichtes hatte.
    Nachdem der Leser hier vor ein Schweigen der Verfasserin gestellt sein mag, nun weiter im Text

    Ich finde das "als ob" (wie dem Ruhrpottischem als wennste nachempfunden ) ein wenig unglücklich
    Hier hättest Du eine andere Lösung finden können. Zumal das Weshalb der Unwirklichkeit sich mir nicht erschließt. Bin halt ein unwissender Kerl

    Da Du dich über mein Schweigen was Verse machen betrifft beklagt hattest, habe ich versucht Deine freie
    Form in eine gebundene zu transponieren
    (Ein Plagiat) Mal versuchen ob ich s (annähernd) kann

    Wenn von dunkelroten Lilienblüten
    eine blutige Träne herunter tropft
    dann möchte ich mein Herz vor dem behüten,
    der in jeder Nacht an seine Kammern klopft

    Tief will meine Sinne ich vergraben.
    verbergen sie in tiefschwarzer Seide.
    Wünsche mir das Eine nur , statt vieler Gaben,
    daß die Trennung ich nicht weiter leide

    Vergessen seid mir ihr Tage und Nächte;
    die Erinnerung an euch soll nicht mehr sein!
    Ach, selbst wenn ich auch nicht mehr an ihn dächte,
    brennt doch sein Bild sich für immer in mich ein.

    Den Mond habe ich nicht mit eingebaut. Vergessen ist sie nicht- nur verdrängt.
    werde weiter heimlich üben.(Psst nicht weitersagen)
    mit um Nachsicht flehenden und lieben Grüßen
    talentlos

    Ach ich liebe das plagieren ( wenn das Original von großen Geistern kommt)
    Ich mag diese lästigen Reime; ist immer so schön lästig sie zu finden.
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  6. #6
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    danke euch alles für die komplimente und fürs lesen
    alles nen dicken kuss geb
    @talebntlos du bist und bleibst ein engel
    das gedicht zeigt das ende einer beziehung das ende meiner großen liebe an der ich noch länger am verarbeiten sein werde wohl^^


    Daß die eigentlich weiß blühende Lilie hier als dunkelrot dargestellt wird bedeutet daß sie ihre Unschuld
    und Reinheit verlor.

    stimmt genau

    Der Mond in Verbindung gebracht mit der Menstruation läßt gedanklich Verknüpfungen in die Richtung entstehen , deren weiter Verfolgung sich hier für mich verbietet.
    ganz ganz falsch richtung^^

    dein plagiat versuch ist toll ich werde ihn in ehren halten aber er unterscheidet sich ganz von meinem werk
    danke kleines es ist wunderschön aber anders

    kuss und liebe grüße alexa
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