Thema: Ballade

  1. #1
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    Ballade

    Für Immer (Ballade)


    -1-

    EIN SPRÜCHLEIN wird allgemein:
    Sie solle einen bald erkennen,
    der werde sie beim Namen nennen,
    sich um ihr Befinden sorgen,
    freundschaftliches Lächeln borgen;
    sie werde für immer Sein.

    -2-

    ICH AHNTE, wie etwas schrecklich sich anbahnt,
    Gut täte dran, wer zur Vorsicht sie mahnte -
    Mit niemandem sprach sie, lang schon vereinsamt.

    -3-

    Nun komm ich, mit mir diese Wehe
    von Hoffen und Bangen, ihr nah.
    Kaum halt ich’s aus, die unwägbare Wahrheit zu wissen,
    kaum, die Entzückung von liebenden Narren zu missen!
    Ich nahe, mit mir ein Verhängnis,
    nehme nur sie wahr, ich sehe
    Angst und spüre Bedrängnis:
    verschwommene Blesse von schändlichen Küssen – plötzlich so klar!

    Und endlich entringt sich’s dem Munde:
    „Du, sag mir: Wo steht jetzt dein Sinn?“
    Lang überdenkt sie, ihr Blick sich beim Sinnen zerstreuend,
    langsam bedrückts mich, den Frager, und stimmt schon bereuend,
    doch nimmt späte Antwort gefangen:
    „Stumm will ich ausziehn, die Stunde
    schlägt dem lautren Verlangen,
    so heb’ ich ab heute die Schranken, will Freude – nicht doch von ihm!“

    Sie flieht mich, betritt ein Gemäuer,
    ein früheres Gasthaus, im Wald.
    Dunkel verschlingt sie und labt sich am Mahl ihres Leibes.
    Dunkelheit lässt mir nur Rauschen, den Hall ihres Kleides.
    Da weist ein Kamin mich, er spendet
    leuchtenden Flammwald! – Getreu den
    Schatten, folg ich den Wänden,
    vom Flackern geleitet, die Kammer beschreit ich – Sie macht hier Halt!

    Es kauert vor heller Kulisse
    ein Mädchen, von Lohen gerahmt:
    Starrend vertieft in das Züngeln, sie stiehlt es den Gluten,
    starrt mir beim Anblick zu Rahm all mein Blut!
    sink’ runter zu ihr an die Seite,
    flüster’ ihr Ohr an, beflissen
    rüttl’ ich, zieh sie vom Scheite –
    Sie bleibt stumm. Ein Ruf klingt auf einmal, ermunternd – weckt sie gleichsam:

    „Marie, was bedrückt dich? Nun Kopf hoch!“
    Sogleich sieht sie rüber, erblasst.
    Freudig die Geste aufs Erste, erfasst nun ein Schrecken
    Haltung und Antlitz, sie schreit, um den Satz zu verdecken,
    die plastisch verhallenden Worte,
    schreit: „Stopp!“ – doch schon reift ihr ein Knopfloch
    dort am Auge, die Form wird
    verfestigt und grau, wird zu Stein! – und auch ich bin vollends erblasst.

    -4-

    Ein Schielen zur Wand, das Ahnung besiegelt:
    Abbild im Spiegel, ein Lächeln umspielt es.
    Für immer die Meine … errang sie so spielend!

    -5-

    Sie steht jetzt bei mir zu Haus.
    Du fragtest, wen das Mädchen meine;
    bisher blieb jeder fern vom Steine,
    stets von Angst umstreunt … doch funkelt
    Sehnsucht, Hoffnung drin, wenn’s dunkelt.
    So bleib noch, dann sprech ich’s aus!




    Uraufführung der auf diesem Text basierenden "Ballade einer Liebe aus Stein", kammermusikalisch begleitetes Chorwerk komponiert von Frithjof Eydam, am 20.06.2009 in der Aula der Martin-Luther-Universität Halle, mit Einführungen seitens der Autoren; zweite Aufführung am Folgetag, Nikodemuskirche, Berlin. Chor: Encanta. Leitung: Alexander Lebek.

    Ich bin dankbar, dass mithilfe der Musik textliche Gräben überwunden werden und einige Passagen sich in Ohr und Gefühl für lange Zeit niedergelassen haben.





    Die wichtigsten Veränderungen (Strophen 5, 6, 7, 9):


    SIE FLIEHT und betritt ein Gemäuer,
    ein lichtleeres Gasthaus, im Wald.
    Dunkel verschlingt sie und labt sich am Mahl ihres Leibes.
    Dunkelheit lässt mir nur rauschenden Hall ihres Kleides.
    Da malt ein Kamin an die Wände,
    säumt mich ein Flammwald! - [U]Mit neuer
    [U] Hoffnung find ich behände,
    vom Glücksstern geleitet, ein End für mein Leiden - Sie macht hier Halt!

    ES KAUERT vor heller Kulisse
    ein Mädchen, vom Flackern verziert:
    Starrend vertieft in das Züngeln, sie stiehlt es den Gluten,
    starrt, als wär's heilsam, doch zweifl' ich: Es ziert nicht, zu bluten,
    verwirrt fall ich rasch zu ihr nieder,
    flüsternd am Ohr ihr, beflissen
    rüttl' ich, zieh ich, und wieder!
    Es hilft nichts. Da ruft wer von über mir mutig - weckt mich gleich mit
    :

    "MARIECHEN, was ist dir, nun Kopf hoch!"
    Sogleich sieht sie rüber, erblasst.
    Freudig die Geste aufs Erste, erfasst nun ein Schrecken
    Haltung und Antlitz, sie schreit, um den Satz zu verdecken,
    die plastisch noch hallenden Worte - Stopp!
    Optisch entfärbt was, reift Knopfloch
    dort, wo Augen am Orte!
    Wie gramvoll erkenn ich, wie lohend der Spruch griff - vollends erblasst
    !

    SIE STEHT NOCH bei mir im Haus.
    Ein Gast fragt, wen das Mädchen meine.
    Bisher blieb jeder fern vom Steine,
    Tieresangst umstreunt ihn, funkelt
    Sehnsucht drin, geheim, man munkelt.

    "So setz dich, dann sprech ich's aus."
    Geändert von fatcat (28.02.2015 um 20:59 Uhr) Grund: Kommentar gekürzt

  2. #2
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    Hallo

    Hmm, ein Werk das nicht unkommentiert in der Versenkung verschwinden sollte.
    Ich bin, was nun das Gedichttechnische angeht, überfordert.
    Bin bei Balladen nicht so bewandert.
    Aber ich find die Idee gut. Und die Umsetzung auch.
    Für mich wahrs einfach schwer zu lesen und etwas langatmig.
    Schon fast Kurzgeschichtenreif.

    Aber die Profis hier können Dir sicher besser Auskunft geben.
    Ich hoffe Sie tun es auch.

    Gruss
    Copyrigth by ALF23176
    Gruss aus der schönen Schweiz !

    NEVER EVER GIVE UP !!!

    Auf was ich noch hinweisen wollte:
    Dein Sonnenschein; Die Welt; In Love;
    Elfchen; Du bist mein kleiner Stern;
    Alleine in der dunklen Welt; Feelings(Englisch);

  3. #3
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    Lieber Alf,

    ich danke dir für deine Einschätzung (dass es nicht unkommentiert bleiben sollte)! Der Meinung bin ich ja auch ... ich hab auch schon ein paar geschätzte Kollegen angePNt, damit das auch ... Umso schöner, dass jemand von sich aus, vom bloßen Lesen her, mir seine Eindrücke mitteilt, danke nochmal!

    Was das Gedichttechnische angeht, brauchst du dich nicht zu verstecken: Von Balladen weiß ich auch nicht mehr, als dass es sich um eine Mischform zwischen Lyrik und Epik handelt, mit Einhaltung der üblichen Gedichtmerkmale, allerdings stark vom erzählenden Charakter (Handlung, Spannung etc.) durchsetzt.
    Dadurch ähnelt sie sehr einer Kurzgeschichte oder Novelle, und tatsächlich existierte zu diesem Werk zuerst eine ausformulierte epische Fassung, ca. 2 A4-Seiten lang. Ich hab dann alle Schlüsselwörter unterstrichen und eine Rohfassung der ersten fünf Strophen notiert. Von da an entschied ich mich, die Form noch komplexer zu gestalten und möglichst streng einzuhalten, schrieb alles neu, und das vorläufige Ergebnis liegt jetzt vor. Für mich ist das jedenfalls eine Ballade, wenn auch keine klassische.

    Von all dem abgesehen, würde es mich, da du es ansprachst, interessieren, was du vom Inhalt hältst. Welche Idee findest du gut umgesetzt? Wenn du darauf noch eingehen könntest, wäre es mir schon ein wichtiger Anhaltspunkt.
    Beim Inhalt vermute ich nämlich die größten Schwierigkeiten. Worum geht's denn deiner Meinung nach?

    Gruß in die schöne Schweiz!
    fatcat
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

  4. #4
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    Nun vielleicht lieg ich ja völlig falsch...

    Aber ich denke es handelt sich um ein Beziehungsdrama.
    Die genauen Bezihenungen sind aber schleierhaft dargestellt und genau das finde ich interessant.
    Der Leser findet bei jedem Lesen einen neuen Aspekt.
    - ein Mädchen flieht vor ihrem Geliebten
    - ein anderes versteckt sich ängstlich und erschrickt beim ertönen einer Stimme.
    Na ja, irgendwie verschlungen die ganzen Beziehungen.

    Aber ich lass mich auch gern belehren.
    Mir gefiel einfach dieses Bildhafte erzählen.
    Es bewirkt so eine spezielle Stimmung.

    Wie gesagt gern gelesen.
    Copyrigth by ALF23176
    Gruss aus der schönen Schweiz !

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    Auf was ich noch hinweisen wollte:
    Dein Sonnenschein; Die Welt; In Love;
    Elfchen; Du bist mein kleiner Stern;
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  5. #5
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    Lieber Alf des Morgens,

    finde ich sehr interessant, wie du das siehst. Da will ich auch nicht meckern, dass ich mir was ganz Spezielles gedacht hatte und so n Zeug. Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, dich derart einzufangen, denn das ist ja die Aufgabe, die ich mir gestellt hatte, ein Märchen ...

    Machs gut!

    der übernächtigte fatcat grüßt
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

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  6. #6
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    Hallo, ferdi,
    danke, dass du vorbeischaust! Freue mich über jeden Beitrag, sei auch Ratlosigkeit noch vorherrschend.
    Gut, dann will ich mal den ein oder anderen Hinweis einstreuen, aber nehmt es mir nicht übel, dass ich nicht konkreter werde. Die Ballade sollte auch ohne Hinweise funktionieren, das ist es ja gerade.

    Also, der Grundgehalt ist ein mystischer: Es gibt eine Prophezeiung, die sich am Ende erfüllt. Das sollte klar geworden sein. Man vergleiche also die erste mit den letzten zwei, drei Strophen und erlange dadurch hoffentlich wertvolle Rückschlüsse. Dazwischen liegt hauptsächlich nur Dramaturgie.

    Vor allem wollte ich eine romantische Problematik beschreiben (die mir nahe liegt).
    ALFs Bemerkung, dass hier ein Beziehungsdrama stattfindet, ist also ganz zutreffend.

    Mit "Blesse" meine ich am Anfang noch nicht die "Blässe", sondern eben einen Fleck auf der Stirn, von den früheren "schändlichen Küssen" her, der plötzlich wieder sichtbar wird, als das LI sich "ihr" nähert.

    Schon etwas mehr Klarheit gewonnen?

    Würde mich freuen zu wissen, ob meine Ballade zur Unverständlichkeit verdammt ist. Und wenn ja, wo man am besten ansetzen sollte. Das fällt aus meiner Perspektive schwer, zu entscheiden.

    Vielleicht bis bald, euer
    fatcat

    Tipp: Falls es mit dem Inhalt gar nicht klappen würde, könnte man sich ja auch an einer Formanalyse versuchen. Ich schätze, das wäre handwerklich gesehen produktiv.

    19.06.2006 (edit): Ich stelle heute eine neue Fassung ein. Ich habe in vielen Details nachgebessert, um die Handlung besser zu verdeutlichen. Am stärksten betroffen sind die Strophen 5 bis 7, deren Inhalt zu sehr dem Reimschema zum Opfer gefallen war. Bei allen anderen Strophen betrifft es nur Kleinigkeiten, dennoch werde ich zum Vergleich die erste Version darunter stehen lassen.
    Zuguterletzt wünsche ich euch ein spannendes und hoffentlich verständlicheres Leseerlebnis!
    Geändert von fatcat (05.06.2009 um 18:20 Uhr)

  7. #7
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    Hallo fatcat,

    freut mich, dass Du dies als Anlass nahmst, mal wieder hier hinein zu schlendern? Ehrlicher wäre wohl: Freut mich, dass das obige nun eine Bühne findet und ich denke, mit Eydam dann auch eine, die zurecht neugierig machen kann! Mich wird es so weit nicht treiben können, wenngleich das Wollen sich dem Können hier sträubt... Vielleicht gibt es eines Tages aber eine Aufnahme davon, smile.

    Nun denn, ich denke Du hast den Schlüssel - wenn schon angesichts der früheren Kommentare zu vermuten, nicht allzu deutlich in die Zeilen gestellt - zumindest in Deinem letzten Hinweis recht klar formuliert und damit fällt es nicht mehr allzuschwer, Deiner Geschichte zu folgen. Ein wenig unbehaglich bleibe ich dennoch zurück und das führe das auf die Stimmung zurück, nicht ursächlich auf den Ausgang; wenngleich ich auch da nicht weiß.
    Interessant ist noch, dass für mich der Schlußsatz zum Anfang zurückführt; zwar ist Aussprechen nicht unbedingt dem Erzählen einer Geschichte gleichzusetzen, könnte aber im übertragenen Sinne dennoch funktionieren? Aber vielleicht treibt mich hier auch nur meine Vorliebe für Kreise...

    Ein kurzer Gruß nur diesmal
    Nina
    .
    .

    "gesammelte Empfehlungen" von linespur
    Du vermisst einen Kommentar zu Deinem Gedicht?

    Genie ist weniger eine Gabe denn aus blanker Not geborener Erfindungsreichtum.
    Jean Paul Sartre

  8. #8
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    Oh, da bin ich jetzt wirklich überrascht, dass jemand hierauf gestoßen ist...
    Das gibt mir Anlass, die genauen Konzertdaten noch einmal durchzugeben (siehe OT) ... Es gibt auch eine Aufführung in Berlin!

    Hallo, linespur!

    Vieelen Dank für die Rückmeldung! Ich glaube zu sehen, dass da noch mindestens drei Fragezeichen auf deiner Stirn tanzen ... hi! Wundert mich nicht, den Sängern ging es ja ähnlich. Da hat dann zum Glück der Komponist, mit dem ich intensiv über den Text gesprochen habe, manches aufhellen können.

    Du hast klug bemerkt, dass in der Ballade ein Kreisel am Werk sein könnte. Es wäre möglich, am Ende direkt wieder von vorn anzufangen. Das soll auch darauf hinweisen, wie zwiespältig die Perspektive ist: einerseits ganz subjektiv, aus der Wahrnehmung / dem Erleben des LI, andererseits objektiv, in der Nachbetrachtung, mit kritischen Einschüben ("liebender Narr").

    Es ist eins von drei etwa gleichzeitig entstandenen Werken, in denen ich meine Erfahrungen mit romantischen Gefühlen "abschließend" (ha!) verarbeiten wollte.

    Ich habe übrigens einen kurzen Begleittext (Prosa) aus Sicht von "ihr" verfasst, der den Abschnitt zwischen den Strophen 4/5 behandelt, also die Flucht. Das könnte interessant sein, daher werde ich ihn (nach den Konzerten) unter die Ballade setzen.

    Vielleicht steht die Aufführung in Berlin deinem Können ja nicht so sehr im Wege wie Halle? Wäre doch schön, ich werde auch da sein.

    Jedenfalls hab ich mich gefreut, dass du hier schreibst. Es stimmt, ich beteilige mich gar nicht mehr in den Foren, habe auch viele angefangene Projekte abgeblasen. Um mal frei zu sprechen: mein Leben verläuft ziemlich trashig, mit der Bedeutung: beliebig, sinnfrei. Ich kann mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wie ich es zu oft getan habe. Für manche meiner Beiträge schäme ich mich dann doch.

    Und dann gibt es dieses leidige Prinzip "neuestes Datum zuerst", das für alle Foren gilt, es geht mir gehörig auf den Kranz, und ich sehe da keine guten Möglichkeiten. Immerhin hatte ich hier Kontakt zu ein paar interessanten Menschen, daran erinnert man sich doch gerne. Außerdem besteht meine kleine Werkauswahl hier weiter, für alle einsehbar.
    Das ist doch schon was und ein Dankeschön an gedichte.com und seine Mitwirkenden wert. An dich und euch alle.

    Lass es dir gut gehen, nian, ich lese hier ab und zu mal vorbei, und vielleicht sprechen wir uns bald wieder.

    Greets!

    [EDIT]Hier das versprochene Textstück (mit 6 Jahren Verspätung ). Es beschreibt die Flucht anfangs der 4. Strophe ("Sie flieht mich"). (150916)
    Im Dunklen.
    Der Wald gibt gelegentlich Geräusche von sich, vor allem die Schritte auf feuchtem Erdboden.
    Ihr Rhythmus begleitet die unruhige Erwartung, das Hoffen und Bangen.

    Ein Nachtvogel flattert von Baum zu Baum, verfolgt die Reisende.
    Sie sucht ihm zu entkommen, sucht einen helleren, wärmeren Ort, ohne verfolgende Blicke und Rufe.

    Zweige streifen sie unablässig, gelegentlich sticht es, einmal stolpert sie. Sie bekommt ein Gefühl für Geschwindigkeit,
    für stetes Vorwärtskommen, trotz der Ausrutscher. Aber wohin?

    Was vor dem Aufbruch lag, ist jetzt nicht mehr als stumpfes Aushalten, endlose umtriebige Zurückhaltung.
    So wuchs ihr Drang nach einer anderen Bestimmung. Vielleicht liegt sie ja dort hinter den verengenden Ästen und Sträuchern.

    Andere Ängste steigen herauf, ein undurchdringliches Gewirr von Stimmen, die sie zurück rufen, alte und junge Stimmen, Männer und Frauen.
    "Halte an, du tust dir nur unnötig Leid." Wird ihr Kleid den Marsch überstehen? Es muss. Ein Nachtvogel kräht.

    Die Gestrüppwand ist wenige Atemzüge entfernt, es gibt kein Durchschauen.
    Sie erbleicht, denn ihr wird gewahr, dass die Vereinbarung, die Vereinbarung: mithin abgelaufen.

    Doch es geht hindurch, aber nicht ohne Winden und Schreien und Fetzen, in Streifen geschlagen ihre Mode.
    Abermals die innigen Rufe, langsam verstummen sie in Verwunderung.

    Dann tut sich eine Lichtung auf, fahler Mondschein erschafft die Silhouette eines Gebäudes. Aus einem der Fenster glimmt es schwach rötlich.
    Sie erkennt, dass es kein Familiensitz ist. Dort hin?

    Die Luft hinter der Pforte ist aus einem anderen Stoff, ein dickerer, wärmerer Äther.
    Doch weiterhin überträgt sie das Geräusch von erzitterndem Baumkronenlaub.
    Geändert von fatcat (16.09.2015 um 22:04 Uhr) Grund: Ergänzung des versprochenen Prosateils
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  9. #9
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    Lieber fatcat,
    wenn man so viele Erläuterungen/Erklärungen (nicht Worterkläruneg) nachschieben muss, muss man als Verfasser ja noch leben. Und ein langes Leben wünsche ich Dir, denn was macht der/die Leser/in in, sagen wir 80 Jahren, wenn er Fragen hat. Ich gehe mal an die Form (Ballade ist schon ein bisschen was anderes) einer Strophe:


    „Marie, was bedrückt dich? Nun Kopf hoch!“
    Sogleich sieht sie rüber, erblasst.
    Freudig die Geste aufs Erste, erfasst nun ein Schrecken
    Haltung und Antlitz, sie schreit, um den Satz zu verdecken,
    die plastisch verhallenden Worte,
    schreit: „Stopp!“ – doch schon reift ihr ein Knopfloch
    dort am Auge, die Form wird
    verfestigt und grau, wird zu Stein! – und auch ich bin vollends erblasst.

    Ich habe das mal versuchsweise zu x-sen versucht und bin manchmal fast verzweifelt:
    xXxxXXxXX
    xXXxXxxX
    xXxXxXxXxXxxXx
    XxxXxxXxxXxxXx
    xXxxXxxXx
    XXxXXxxXx
    XxXxxXx
    xXxxXxxX/xxXxXxxX

    Mag sein, dass Du an dieser oder jener Stelle anders betonst als ich, aber falls Du kein mir unbekanntes Metrum entdeckt hast, herrscht hauptsächlich Chaos in dieser Strophe.
    Zum Inhalt: "Marie....Nun Kopf hoch!" Dieses "nun" ist wahrscheinlich ein Rudiment aus der Prosafassung. Wer sagt in wörtlicher Rede: "Nun Kopf hoch!"

    Sogleich sieht sie rüber, erblasst.
    Freudig die Geste aufs Erste, erfasst nun ein Schrecken
    Haltung und Antlitz, sie schreit, um den Satz zu verdecken,

    "rüber" ist alltagssprachlich und passt nicht so in eine Ballade. Sie sitzt mit gesenkten Kopf, er sagt "Kopf hoch!" und was macht sie, sie schaut nicht auf sondern rüber. Das ist schlecht durchdacht. Freudig....; meinst Du eine zunächst freudige Geste, - weshalb macht sie nach dem Erblassen eine zunächst freudige Geste, nun erfasst sie ein Schrecken (wird sie jetzt noich blasser oder wechselt die Farbe in ein anderes Farbspektrum?), und der erfasst Antlitz - aber das war doch schon schreckgezeichnet - und Haltung (wie sieht nach der freudigen Geste die haltung aus?) - und nun scheit sie, um einen Satz zu "verdecken" ???
    Ich habe mir die Mühe, die anderen Strophen zu zerlegen erspart. Angeschaut habe ich mir Dein Werk wegen der Länge, weil sich niemand mehr die Zeit nimmt, mehr als drei Strophen a vier Zeilen zu lesen. Ein Lichtblick, dachte ich, da geht mal jemand ran wie Hektor an die Bulletten. Aber, bei aller Mühe, die Du Dir bestimmt gegeben hast, ich blicke nicht durch und Metrik/Sprache lassen sehr zu wünschen übrig.
    Liebe Grüße,
    heinz

  10. #10
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    Das Prinzip "neuestes Datum zuerst" hat zugeschlagen, eben sprech ich's noch aus.

    Lieber Heinz,

    trotzdem danke, doch selbst wünsche ich mir kein so langes Leben. Dem zukünftigen Leser werden noch genug Besserwisser zur einstweiligen Verfügung stehen, also kein Grund zur Besorgnis

    Leider muss ich dir in den meisten Punkten widersprechen, aber hey ...
    Das Wort Gottes* ist ja noch lange kein Grund, nicht zu sündigen.

    (Ballade ist schon ein bisschen was anderes)
    Was ist es dann? Na, ein lyrischer Text, in dem sich Merkmale anderer Gattungen finden lassen.


    Die Strophe, die du dir ausgesucht hast, nun, ich gebe zu, nun, also.
    Deine Xe sind trotzdem teilweise zu merkwürdig, das wundert mich.

    Ich erkenne an ihnen, dass du laut gelesen hast, und mit Ausdruck, rhythmisch und lebendig intoniert. Sehr schön zu wissen!
    Doch das stimmt nicht mit dem abstrakten metrischen Muster (durch Xx dargestellt) überein.

    Das erste ist variabel, jeder Interpret sagt den Text auf seine Weise auf. (Wie in der Musik, nicht vergessen ...) Das zweite, die Xx, sind so ziemlich für alle Leser der Sprachgemeinschaft zutreffend und verbindlich und sagen lediglich etwas über das entstandene Muster nach Anwendung grundlegender (auch unbewusster) Betonungsregeln dieser Sprache UND auf der Suche nach einem Muster. Das plausibelste sprachlich korrekte Betonungsmuster, genau das sind die Xx. Plausibilität misst sich hier vorrangig nach dem Prinzip Wiederholung. Das Prinzip Variation spielt bei dieser Analyse eine etwas geringere Rolle als bei der Interpretation.

    In der Vergangenheit habe ich einzelne Zeilen bemängelt, wenn der korrekte Lesefluss der real existierenden Zeilen und dass erwartete (plausible) metrische Muster nicht miteinander konnten. (Auch bei Zeilen von dir, aber da gab es selten was zu bemerken.) Das tue ich an Stellen, wo die Erwartung entweder nicht eindeutig und somit ein Freiraum gegeben ist - oder wo gegen die Erwartung ohne inhaltliche Begründung verstoßen wird.
    Manchmal rede ich aber auch einfach zu viel, jedoch nicht immer.

    Und dann gibt es noch den Fall, dass es kein Muster gibt, aber das ist hier nicht der Fall!

    Das Schema der Betonungen bleibt über alle Strophen im 3. Teil hinweg identisch, da gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, auf die ich genau den Finger legen kann. Diese sind nicht gewollt (eines der Ziele war formale Perfektion), sondern es ist meinem Unvermögen zuzuschreiben, dass ich sie nicht beseitige.
    Wenn du ein gerechtes Urteil fällen willst, kommst du nicht umhin, dir sämtliche Strophen analytisch vorzunehmen. Da geht schon was.

    Ich habe sehr vieles, worüber wir in der Vergangenheit gesprochen haben, hier angewendet und versucht zu brillieren. Der geordnete Wechsel von Zweier- und Dreier-Takten geht dich ja auch etwas an. Ich habe mich bemüht, echte, vorbildliche Enjambements zu benutzen, und zwar in fast jeder Strophe. Und manch andere Feinheit.

    Nebenbei habe ich mich bei der Ausarbeitung auf Symmetrien gestützt. Das ist für den Leser wohl im Allgemeinen unerheblich. Ist auch eher Spaß, damit schaffe ich mir meine "Arbeitsumgebung", in der ich mich wohlfühle.

    Niemand darf annehmen, die Textanalyse wäre mal eben so abgehakt.
    Bei deinen Texten musste ich ja auch ziemlich in die Tiefe gehen. Mit den daraus gewonnen Erkenntnissen und derselben Tiefe gehe ich dann in meine eigenen Texte (auch bei Überarbeitungen). Dazu sind wir doch hier, so haben es die Dichterkreise in allen Zeiten gemacht.
    Mal noch eine Frage in allen Ehren:
    ...
    Wieso in aller Welt nahmst du gerade diese abweichende/nervige/misslungene Strophe als Analysebeispiel? Gemeinheit ...


    Nun ins Detail der Kreuze:

    Mag sein, dass Du an dieser oder jener Stelle anders betonst als ich, aber falls Du kein mir unbekanntes Metrum entdeckt hast, herrscht hauptsächlich Chaos in dieser Strophe.
    Schau sie dir alle mal auf diese Weise an, dann wirst du sicherlich deine Meinung ändern. Ich fände es schön, denn momentan habe ich auch nur meine Überzeugung und keinen, der sie unterstützt. Du hattest nur am Anfang der Strophe Schwierigkeiten, danach bist rein- und fehlerlos ans Ende gekommen.


    „MaRIE, was beDRÜCKT dich? Nun KOPF hoch!“
    (Das wäre zumindest die Erwartung! Betonung auf "hoch" finde ich wenig plausibel)
    xXxxXXxXX
    (relativ unverständlich, die beiden)

    SoGLEICH sieht sie RÜber, erBLASST.
    xXXxXxxX
    (das ist doch ein Tippfehler, oder, die Uhrzeit muss Schuld sein, Heinzi, das bist nicht du! Erklärung: Zwei Betonungen nebeneinander sind NICHT plausibel in der deutschen Sprache, solange es eine korrekte Alternative gibt, die zudem in anderen Strophen gleichermaßen besteht! -> Prinzip Wiederholung)

    FREUdig die GESte aufs ERSte, erFASST nun ein SCHREKken
    xXxXxXxXxXxxXx
    (hier herrscht ein lupenreiner Daktylus, exakt wie im nächsten Vers, es ist ein gleich gebautes Paar in jeder Strophe des 3. Teils, da bist du vielleicht irgendwie gedanklich verrutscht oder ausgerutscht? der Rest stimmt nämlich)

    HALTung und ANTlitz, sie SCHREIT, um den SATZ zu verDECKen,
    XxxXxxXxxXxxXx
    (jop)

    die PLAStisch verHALLenden WORte
    xXxxXxxXx
    (genau)

    schreit: „STOPP!“ – doch schon REIFT ihr ein KNOPFloch
    (so geht das Schema in den anderen Strophen, aber bei "schon reift" ist die Versuchung zu groß, es so zu lesen, wie du es vorschlägst; Plausibilität und Erwartung beißen sich hier nämlich, die Form bricht;** da verstehe ich deine Xe also sehr gut; darum kein rot)
    XXxXXxxXx
    (hm-mh!)

    DORT am AUge, die FORM wird
    XxXxxXx
    (sehr schön)

    verFEStigt und GRAU, wird zu STEIN! – und auch ICH bin VOLLends erblasst.
    xXxxXxxX/xxXxXxxX
    (wunderbar)

    So, das hätten wir, bis auf die ersten 3 Zeilen sehe ich das genau so.


    Inhalt, Inhalat, Anhalt:

    Dieses "nun" ist wahrscheinlich ein Rudiment aus der Prosafassung. Wer sagt in wörtlicher Rede: "Nun Kopf hoch!"
    Und wer sagt in wörtlicher Rede: "Es war die Nachtigall ..."? Benennt überhaupt noch jemand andere Vögel als Spatzen und Tauben?
    Shakespeare war so einer. Die Einschätzung zu nun teilte ich bisher gar nicht. Werde aber versuchen sparsamer damit umzugehen.

    Sogleich sieht sie rüber, erblasst.
    Freudig die Geste aufs Erste, erfasst nun ein Schrecken
    Haltung und Antlitz, sie schreit, um den Satz zu verdecken,

    "rüber" ist alltagssprachlich und passt nicht so in eine Ballade. Sie sitzt mit gesenkten Kopf, er sagt "Kopf hoch!" und was macht sie, sie schaut nicht auf sondern rüber. Das ist schlecht durchdacht.
    Es ist kein besonders schönes Wort und kommt definitiv am ehesten in alltagssprachlichen Wendungen vor. Stimmt schon. Ist nicht angenehm. Nur, das wundert mich: Du sagst das, als gäbe es feste Regeln für die Wortwahl in Balladen. So sollten wir das nicht stehen lassen. Die Frage ist doch ob's passt. Aber da habe ich schon akzeptiert, dass es nicht so gut passt. Ich überlege mir, was ich da machen kann.
    Da ich nicht vorhabe, meine Texte der GEMA oder sonstigen Verwertungsgesellschaften einzusenden, kann ich nach wie vor frei Veränderungen vornehmen. Gut so.

    "schielt rüber" wäre immerhin ein geläufiger/akzeptabler Ausdruck, aber sie schielt da doch nicht! Muss anders ausgedrückt werden. Ich markier mir die Stelle.


    weshalb macht sie nach dem Erblassen eine zunächst freudige Geste, nun erfasst sie ein Schrecken (wird sie jetzt noich blasser oder wechselt die Farbe in ein anderes Farbspektrum?), und der erfasst Antlitz - aber das war doch schon schreckgezeichnet - und Haltung (wie sieht nach der freudigen Geste die haltung aus?) - und nun scheit sie, um einen Satz zu "verdecken" ???
    Ungenau gelesen, aber es ist auch nicht ganz einfach. Vergiss nicht das hohe Tempo in den Dramastrophen. Die Eindrücke gelangen außerdem direkt, hautnah vom Erleben des LI zum Leser, so wie sie aufgefasst werden. Daher kann Klarheit und Übersichtlichkeit nicht der Anspruch für diese Stelle sein. Also, das Ganze in Zeitlupe:
    1. Die Überraschung, in dieser Situation angesprochen zu werden, lässt sie erblassen.
    2. Die freudige Erstreaktion hängt mit ihren Hoffnungen, ihrer Zielstellung zusammen ("will Freude" in Str. 4). Aber das erfüllt sich nicht.
    3. Die Erfüllung einer anderen Prophezeiung tritt ein, sie spürt, was passiert. Also erfasst sie ein Schrecken und sie schreit: um die eine Prophezeihung auslösenden Wörter nachträglich zu übertönen. Zu spät dafür.
    Das ist alles andere als unverständlich in der lyrischen Form. Mich wundert, dass gerade du Probleme damit hast (ich kann das Wort "wundern" nicht oft genug verwenden). Es mangelt wohl am Zeitinvestment, gell?

    Ich habe mir die Mühe, die anderen Strophen zu zerlegen erspart.
    Ist doch recht überschaubar.

    Angeschaut habe ich mir Dein Werk wegen der Länge, weil sich niemand mehr die Zeit nimmt, mehr als drei Strophen a vier Zeilen zu lesen. Ein Lichtblick, dachte ich, da geht mal jemand ran wie Hektor an die Bulletten.
    Danke vielmals. Ich als Hektor, und meine bald nach dem Aufbruch in die Ernsthaftigkeit, vor gut 3-4 Jahren, frittierten Verse. Sie sollten noch mal ins Fett getunkt werden. Das wird auch geschehen.


    Metrik/Sprache lassen sehr zu wünschen übrig.
    ...
    Ich bin jetzt nicht böse. Nur meine Meinung ist anders. Und das schmerzt irgendwie. Aber um offen zu sein: Sprachlich kann jemand wie ich jemanden von deinem Format vielleicht nimmer befriedigen. Manche Dinge, die du mögen würdest, möchte ich einfach nicht selbst verfassen. Das können andere auch besser. Außerdem sind Unterschiede gut, brauchen wir. Ich hab mich eine Zeitlang geradezu in die griechischen Strophenformen gesetzt, um einigermaßen mit deiner Gajané mithalten zu können. Dass ich sie nicht verwende und einen Hang zum Gewöhnlichen pflege, ist eben ein Unterschied. Aber dürftig? Zu wünschen? Zu Diensten vielleicht? Entschuldige den Sarkasmus, ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will.

    Nein, was mir leid tut, das ist das Fehlen einer tieferen Auseinandersetzung. Es braucht keine Meisterleistung von Rezension, um diesem Text gerecht zu werden. Auch keine positive Bewertung. Er ist weder bahnbrechend, noch provokant, noch in sich perfekt. Daher würde eine in Literaturkreisen durchschnittliche Bearbeitung schon genügen. Aber die Messlatte dafür liegt um Einiges höher. Weißt du doch.

    Liebe Grüße,
    Stefan



    * "Gottes Wort" ist eine ironische Umschreibung für die Einmischung des Autors ... keine Blasphemie

    ** die Aussage: "die Form wird verfestigt und grau" widerspricht dem Geschehen innerhalb der poetischen Form (Takt und Reim), denn beides weicht in dieser Strophe ungewöhnlich stark von der Regel ab; die Freiheit des Autors, könnte man sagen, oder sein größter Fehler ...



    Zu guter Letzt ein kurzer, leider kaum erfundener Dialog:

    "Das verstehe ich nicht, was soll das denn?"
    - "Wie, um was geht's denn, was verstehst du nicht?"
    "..."
    - "Aber... das steht doch da! Hier, schau."
    "Na, aber-"
    - "Lies mal, lies mal genau. Hier, was sagt er da?"
    "Also, das könnte bedeuten, dass ..."
    - "Hm, genau, das ist möglich. Steht ja da. Musst nur lesen. Nicht gelernt? Dann üben wir's jetzt!"
    Geändert von fatcat (07.06.2009 um 21:58 Uhr)
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

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