Gefangen

Auf dem See der tausend Seelen,
wo eine Träne, Tropfen lässt fehlen.
Gedanken sich im Kreis davon stehlen,
versuch ich am Ufer der Zeit zu gehen.
Der Boden aus unverständlichen Worten,
ein Laut, versuche den Schrei zu orten.
Schaue über das flüssige Gelände,
ich gucke in die Ferne, doch sehe kein Ende.
Vor mir scheint es klar, weiter hinten unscharf.
Es wirkt unwirklich, wie im Schlaf.
Doch ich werde nicht aufwachen, kein Traum!
Es ist die Welt, und nicht nur ein Raum.
Der Versuch zu gehen, bindet mich an den Boden.
Gedanken sortiert, Erinnerungen kommen geflogen.
Die Strömung zerrt an dem kalten Herz,
keine Wärme, zurück bleibt der Schmerz.
Der Wiederstand des Gewissens ist zu mächtig,
meine Hoffnung wirkt im Wind schmächtig.
Alles was ich hier sehe, versuche ich zu erklären,
und ich weiß, ich kann nie wieder zurückkehren.