1. #1
    Registriert seit
    Nov 2006
    Beiträge
    6

    Wundersame Schöne

    Vorab: falls es an einer Stelle zu gewagt sein sollte oder jemand sich daran stört dann steinigt, peinigt mich oder löscht es einfach


    Die Sonne scheint hell in ihr Zimmer und holt Dalatera aus ihrem Schlaf, noch müde blinzelt sie in die Sonne und streckt ihren nackten Körper. Ein sanftes Lächeln umschmeichelt ihre vollen, schwarzen Lippen.
    Sie steigt aus ihrem Bett und betrachtet sich ausgiebig im Spiegel, der Anblick entzückt sie. Ihre Haut ist weiss wie Schnee, zart schimmern ihre Blutbahnen unter der Haut hervor in denen silbernes Blut fließt. Ihr Körper ist schlank und fest.
    Die zierliche Nase zeugt von Frechheit, ihre hohen Wangenknochen verleihen ihrem Anlitz Kühnheit und ihre spitzen Ohren vollenden ihre wundersame Schönheit.
    Dalatera kämmt ihr langes blaues Haar, deren Spitzen golden glänzen und ihr bis auf die Hüften fallen. Die Augenbrauen sind fein geschwungen, machen ihre Augen noch interessanter als sie ohnehin schon sind. Große Augen die von einer unendlichen Tiefe sind und dunkelrot im Sonnenlicht schimmern.
    Sie zieht sich an, verlässt ihr Haus und läuft in den Wald um auf einer Lichtung halt zu machen. Ihre Arme heben sich in die Lüfte und sie ruft laut:
    "Sivar da nule Antra viarae."
    Aus der Ferne ist ein leises Donnern zu hören das schnell näher kommt und lauter wird. Sie blickt auf den Hügel und vernimmt ein durchdringendes Wiehern. Da steht er, Tigarato, ihr Hengst. Er ist stahlblau, seine goldene Mähne und sein Schweif wehen im Wind und seine silbernen Hufe sind schnell. Tigarato erblickt sie und prescht auf sie zu um neben ihr zu halten, sie legt ihren Kopf an seinen Hals und streichelt ihn sanft. Gekonnt schwingt sie sich auf seinen muskolösen Rücken und er reitet mit ihr durch den Wald. Ihr langes blaues Haar weht im Wind und ihre roten Augen lachen ohne das sie einen Laut von sich gibt.
    Erneut vernimmt Dalatera ein lautes Wiehern und Tigarato antwortet erfreut, das kann nur Mitobira mit seiner Stute Literatia sein. Ihr rotes Fell ist schon zu erkennen, die Mähne sowie Schweif sind tiefschwarz und ihre Hufe blau. Mitobira, ihr Reiter und Besitzer hält an und kommt dann langsam näher.
    Er ist groß und sein Wesen ist tiefgründig, sie ist von ihm fasziniert. Als er vor ihr steht lächelt sie ihn an und blickt in seine gelben Augen. Sein kurzes grünes Haar ist zerzaust vom Wind und seine silbernen Lippen werden von einem wundersamen Lächeln umspielt.
    Mitobira und Dalatera steigen von ihren Pferden, umarmen sich liebevoll und sind von Schmetterlingen umgeben. Sie schreiten auf eine Lichtung und setzen sich ins Gras, Dalatera legt sich auf den Rücken und schaut in den Himmel. Mitobira lehnt sich über sie und als er sie lange küsst blitzt es am Himmel, lächelnd schaut er in ihre roten Augen. Ihre schwarzen Lippen schimmern feucht und er ist hingerissen von ihrer wundersamen Schönheit. Dalatera genießt den Kuss und gibt sich dem schönen Gefühl hin das durch ihren Körper strömt.
    Sie Blickt in seine Augen und wohlige Schauer zaubern ihr Tränen in die roten Augen. Er nimmt sie fest in seine Arme und drückt sie an sich, so nah war sie ihm noch nie. Das Gefühl ist unbeschreiblich, ihr trotzdem sehr vertraut.
    Mitobira streift ihr die Kleider vom Leib und streichelt sie sanft, seine Fingerspitzen erkunden ihren Körper. Er liebkost ihren schlanken Hals, hinab zu ihren vollen Brüsten und bedeckt ihren Bauch mit Küssen. Seine Augen betrachten ihr Geschlecht, dessen Schamhaar in der Sonne feuerrot leuchtet. Sie streckt sich ihm entgegen und seine Finger verwöhnen sie, sein Kopf sinkt zwischen ihre Beine und seine lange, gespaltene Zunge verschwindet in ihr.
    In Dalatera tobt ein Vulkan, ihre Gefühle schlagen Wellen. Sie hat nicht bemerkt das Mitobira sich seiner Kleider entledigt hat und nun zwischen ihren Schenkeln kniet. Er beugt sich über Dalatera und sein Prachtstück dringt schnell in sie ein, bevor sie stöhnen kann verschließen seine Lippen die ihren. Als er ihre Lippen frei gibt keucht sie und schwarze Tränen rollen aus ihren roten Augen. Mitobira wälzt sich auf den Rücken, zieht sie über sich, spreizt mit seiner Hüfte ihre Schenkel und dringt hart in sie ein.
    Er drückt sie an sich, schließt seine Arme fest um sie, Dalatera kann ihre Arme nicht bewegen. Sie windet sich, versucht sich von ihm zu lösen, doch er ist zu stark. Dalatera schreit laut auf und die Pferde laufen erschrocken davon. Wild bewegt sie sich in seinem Griff und schreit, doch es hilft nicht.
    Erschöpft liegt sie am Boden und Mitobira ist fort, ebenso der Wald und die Pferde. Alles ist hell um sie, hell und weich. Ihre Arme stecken in einer Jacke die ihr es nicht ermöglicht sich zu bewegen, das ist die Realität.
    Sie wird wütend und ihre Augen wirken tiefrot, leise murmelt sie:
    "Sivar da nule Antra viarae."
    Von weit her vernimmt sie ein wiehern und lächelt als sie das leise Donnern hört. Eine schwarze Träne rinnt über ihre Wange.
    Sie schwingt sich auf den Rücken des Hengstes und sieht das Mitobira von der Ferne zu ihr winkt. Sie treibt Tigarato an und trabt wieder der Realität davon. Ihr langes blaues Haar mit den goldenen Spitzen weht ihm Wind und wenn man hinhört vernimmt man aus weiter Ferne ein wundersames, fröhliches Lachen.
    - Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. -

  2. #2
    Registriert seit
    Oct 2005
    Ort
    Speyer
    Beiträge
    112
    Hallo.

    Erstmal: Zu gewagt ist es (für meinen Geschmack) ganz sicherlich nicht, da bekommt man hier ganz andere Sachen zu lesen

    Zu der Geschichte an sich: So wie ich das verstanden habe, ist Dalatera in der Realität eine "Irre", in eine Zwangsjacke gesteckt, doch sie lebt in einer vollkommen anderen Welt, nur einen kurzen Moment bricht die Realtität in ihren Träumen durch. Die Idee gefällt mir recht gut, was mir auch gefällt, ist, dass die Auflösung recht überraschend kommt, und sich nicht von Anfang an abzeichnet.

    Was mich ein wenig stört: Die Geschichte ist viel zu bunt. Ich bin froh, dass ich diese Geschichte nicht "sehen muss", denn dann würd ich wahrscheinlich einen Farbenflash erleiden Möglicherweise möchtest du damit die Extremität dieser Traumwelt und der geistigen Abgeschiedenheit unterstreichen, vielleicht wird Dalatera auch mit Medikamenten vollgepumpt, die diese Fabrigkeit auslösen, aber trotz allem entstehen für mich beim Lesen übertrieben blumige Bilder. Zum einen durch die vielen Farben, zum anderen durch das (fast) perfekte Leben, dass sie in ihrer Traumwelt erlebt.

    Ein wenig bin ich am Überlegen, ob das Absicht ist von dir, dass diese Traumwelt durch diese übertriebene Darstellung für den Leser (zumindest für mich) fast wie eine Albtraumwelt erscheint, denn eigentlich ist der Zustand Dalateas, auch wenn sie sich in dieser Welt wohlfühlt, in der Realität recht tragisch zu sein scheint, bin mir da aber nicht wirklich sicher. Hilf mir weiter

    Ansonsten find ich die Geschichte sprachlich recht gelungen, schöne, detaillierte, dennoch nicht überlange Beschreibungen.

    Insgesamt überwiegt also ein positiver Eindruck

    Gruß,

    J._J.

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2006
    Beiträge
    6
    hallo jakobus...

    du liegst vollkommen richtig damit das sie eine "irre" ist

    zu deinem punkt wegen farbflash und blumige welt kann ich nur sagen das es ihre perfekte kleine welt ist da sie ja nunmal in ihrer "gummizelle" nichts anderes als weiss sieht. und deshalb eben diese flucht in die extreme farbwelt
    was für den leser als alptraum der farbenspiele rüberkommt ist für sie das wahre paradies.

    CarnivalOfSoul
    - Manchmal ist Liebe einfach nicht genug. -

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Die wundersame Vermehrung
    Von kaspar praetorius im Forum Minimallyrik
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 12.02.2015, 16:01
  2. Die wundersame Begegnung
    Von Enthusiast im Forum Fantasy, Science Fiction
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 26.08.2012, 23:52
  3. wundersame Nacht
    Von Blütenzauber im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 13.11.2006, 09:03
  4. Der wundersame Kugelsittig
    Von Markus Hilbert im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 26.02.2004, 20:57

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden