1. #1
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    Ein Augenblick

    Ich saß in diesem dunklen Raum
    vor mir ein leeres Stück Papier
    mich überkam ein seltsam Traum
    Ich stand vor einer großen Tür
    Über mir ein leuchtend Blitzen
    Als ob dort tausend Sterne sitzen


    Ich stand nun also in der Halle
    ein Diener kam zu mir heran
    hinter ihm Roben Gewalle
    er sah mich mit Verzücken an
    seine Zähne bleckten grell
    Und seine Stimme klang nun hell


    "Tritt ein du Herr der Stunde
    Sei willkommen hier im Schloss
    Ich bringe dir die neuste Kunde
    nicht schneller lief das schnellste Ross
    Kunde aus der unsren Welt
    Wie sie von den Bergen schellt"


    Nun wusste ich nicht wie geschah
    Man setzte mich auf goldnen Thron
    Und was ich nun da vor mir sah
    war meiner Müdigkeit Lohn
    ich sah des Reiches Grenzen dort
    erstreckend ewig weit hinfort


    Ich war der Herr dieser Ewigkeit
    über meines Traumes Dauer
    meine Herrschaft von kurzer Zeit
    mein Willen die wackelnde Mauer
    schon zuckten meine Augenlider
    ich kam in diese welt hier wieder

    Nun ist das Blatt nicht Unbeschrieben
    Beschrieben mit diesen Sätzen
    die mich in den wahnsinn gertrieben
    Sie wollten mich zu Tode hetzen
    bis ich sie geschrieben nieder
    mit eines Adlers Gefieder
    mein leben in worten.....
    ich hätte mehr schreiben sollen.....

  2. #2
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    Hallo mein schatten,

    das ist ein interessanter Text.
    Du beschreibst einen Traum, der aber so gar nichts mit Liebe und Romantik zu tun hat, oder lese ich das falsch?
    Vielleicht wäre es in "Trauer..." besser aufgehoben?
    Ich habe jetzt hier ein Liebesgedicht erwartet.

    Nun ist dein Text sehr lang. Er holpert hier und dort und hat auch einige eigenartige Formulierungen z.B.
    Zitat Zitat von mein schatten
    hinter ihm Roben Gewalle
    Eventuell komm ich morgen noch einmal hier rein und sehe es mir genauer an.

    Lieben Gruss,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


    ~WÖRTERWUNDERTÜTE~

    Werkeverzeichnis (unvollständig - ruft nach Aktualisierung): Katzenspuren

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    auf alle meine Texte!

  3. #3
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    Guten Abend, besser: Guten Morgen,
    das sollte wohl eine Traum-Ballade werden? Ich lese Satzverdrehungen zugunsten des Reims (die Reime wirken manchmal sehr gezwungen). "Mich überkam ein seltsam Traum" - Mamma mia, wer spricht denn so? Soll das jetzt "poetisch" klingen, edel oder was? Ich erwarte eine flüssige und gute Sprache und nicht solche Sachen wie "Sie wollten mich zu Tode hetzen/bis ich sie geschrieben nieder". Das ist Käse. Leider weiß ich nicht, wie alt Du bist. Bei einem über Dreißigjährigen würde ich sagen: Setz Dich hin, überdenk die Story, setz sie in vernünftige, lesbare Sprache um, "verdichte" (was nicht heißt, dass Sätze bis zur Unkenntlichkeit gekürzt werden), such in Deinem reichen Wortschatz nach reinen Reimen und dann - das Ganze nochmal. Unter Sechzehnjährigen würde ich raten: Lies mal fünf Dutzend Balladen und dann nochmal, versuch den Rhythmus zu erfassen, überleg Dir ein passendes Versmaß und - schmeiß den fetzen oben weg und schreib was Neues.
    Gruß,
    heinzi

  4. #4
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    3.115
    Hallo mein Schatten,

    für mich enthält Dein Gedicht einiges rätselhaft Widersprüchliches, nur von der Rubrik, in die Du es gestellt hast, kann ich nichts entdecken.
    Solltest Du es trotzdem gewollt haben, solltest Du vielleicht, wie Dir schon von Kulturheinzi geraten, dies in einem neuen Versuch versuchen.


    Mit Einmal-ist-keinmal-Gruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

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