Diese beiden Gedichte sind, zunächst unabhängig voneinander, in den vergangenen Wochen entstanden. Während ich die Texte überarbeitete fiel mir erst ihr unverkennbarer Zusammenhang auf. Diese Texte gehören zueinander auf jene Art, wie man auch zwei Füße benötigt um einen Schritt zu machen.



I

Unumgänglich schlafe ich
dem Erwachen entgegen.
Bilde mich vielleicht wie ein
Kristall nur um schön zu sein.
Zu leicht sehe ich die ewigen Gründe
aus fremden Augen scheinen.
Bitte bleibt mir fremd.



II

In den Krater getaucht,
den Sinn voller Feuerwasser:
"Spuck mich aus, Mutter Erde!
Deine Gebeine sollen
mein Gefieder schmücken
bei Tageslicht noch bevor
uns die Sonne verlässt."