1. #1
    Registriert seit
    Dec 2006
    Beiträge
    2

    Meine Einsamkeit

    Hallo.

    Stieß zufällig auf dieses Forum und schaute auch ab und zu vorbei.
    Probiere einen ersten Beitrag aus.

    Einen schönen Advent.

    Gruß,
    Leonard

    __________________
    __________________
    __________________
    Du, meine Einsamkeit


    Grüße dich in Bescheidenheit
    Du
    Meine Einsamkeit

    In mein tägliches Essen
    Mischst du Gift
    Und Scherben, die im Magen schmerzen

    In meine freien Worte
    Mischst du ranziges Öl
    Wegen dem ein anderer die Nase rümpfte

    --- ---
    Grüße dich in Lieblichkeit
    Du
    Meine Einsamkeit

    Schließe ich die Augen
    Höre ich schreiende Sägen
    Und Meißel, die den Boden kauen

    Dein Athem raubt mir meine Kraft
    Mir dröhnt dein Puls im strengen Takt
    Die Ruhe ist dahingerafft.

    --- ---
    Grüße dich in Verschwiegenheit
    Du
    Meine Einsamkeit.

    Wo mich alle verlassen
    Kommst du
    Mich zu begleiten

    Nimm meine Hand zum Gruß
    Mehr gebe ich dir nicht
    Zum Gehen brauche ich meinen Fuß.

  2. #2
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Simplicity | WelTraum
    Beiträge
    244
    Hallo siebeneicher

    Herzlich Willkommen hier im Forum und dir auch eine schöne Adventszeit.

    Zu deinem Werk:
    Richtig gut gefällt mir die letzte Strophe:
    Zitat Zitat von siebeneicher
    ...
    --- ---
    Grüße dich in Verschwiegenheit
    Du
    Meine Einsamkeit.

    Wo mich alle verlassen
    Kommst du
    Mich zu begleiten

    Nimm meine Hand zum Gruß
    Mehr gebe ich dir nicht
    Zum Gehen brauche ich meinen Fuß.
    Die restlichen Strophen beschreiben zwar das Gefühl der Einsamkeit auf ihre eigene Art und Weise recht gut [Personifizierung der Einsamkeit, die dem lyrischen Ich körperliche Schmerzen zufügt (ich vermute als Sinnbild für die seelischen, die einem die Einsamkeit zufügt)], aber sie können mich nicht so überzeugen, wie die letzte Strophe.
    Besonders gut gefällt mir die Passage
    "Wo mich alle verlassen
    Kommst du
    Mich zu begleiten"
    denn ich finde sie sehr tiefsinnig und gut überlegt!

    Für ein Erstlingswerk ist dieses Gedicht wirklich gelungen! Man merkt, dass du es nicht "mal so schnell" runtergetippt hast und es dann "einfach mal so hier reingestellt" hast "um ein Feedback zu kriegen".

    Deshalb sage ich: weiter so, (lernen und dich verbessern) und mehr davon!

    viele Grüße und viel Freude auf gedichte.com
    thamis
    Do you need to see to believe? Believe and you will see!

  3. #3
    Registriert seit
    Dec 2006
    Beiträge
    2
    Danke für's Feeed-Back, Thamis.

    Werde versuchen, am Ball zu bleiben.

    Frohes Schaffen.

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Meine Freiheit - Meine Würde
    Von Hölderlingroove im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 18.06.2013, 16:09
  2. Meine Religion, meine Haltung
    Von Nikis im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.05.2013, 17:55
  3. Meine Sonne, meine Sterne
    Von DominikStefan im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.04.2012, 00:54
  4. Meine Tage mit ihm, meine Nächte mit ihr
    Von Medusa im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 01.04.2009, 21:25
  5. Meine Angst vor Einsamkeit
    Von .:.ShaDoW.:. im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 05.08.2006, 12:04

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden