schmale, tiefe Gräben meilenweit
in denen wir nur gebückt laufen können
das Wetter macht uns zu schaffen
und die Vorräte schwinden dahin

Gevatter Tod wacht stets über uns
doch die letzten Tage war es ruhiger
der Schein trügt, denn Sie sammeln sich
ein letzter Sturm, ein letztes Gefecht

die Sonne erwacht... Sie kommen
Hunderte von ihnen fallen im Kugelhagel
doch werden Sie unsere Gräben erreichen
unsere Chancen stehen denkbar schlecht

jetzt kann man ihre Gesichter erkennen
seltsam... Sie sehen aus wie wir
einer von ihnen kommt direkt auf mich zu
ich lade nach, ich ziele, daneben...

nochmals laden, zielen, zu spät...
er war schneller
wie in Zeitlupe sinke ich zu Boden
und die Welt um mich wird stumm

meine letzten Gedanken schenke ich dir
die Küsse, welche du mir nie gegeben
dein Lächeln und dein Duft, Leb wohl
kalt, so kalt...