Schicksal

Ich kann dich nicht loslassen,
kann den Schmerz nicht fassen,
den ich fühle bei dem Gedanken, dich zu verlieren.
Ich will das nicht entscheiden,
werde ich doch so oder so leiden,
wenn du nicht zu meinem Leben gehören darfst.


Ich kann es nicht verstehen,
kann dich kaum sehen,
obwohl ich dich Tag und Nacht vermisse.
Ich will bei dir sein,
fühle mich ohne dich so verdammt allein
und weiß noch nicht mal, ob du manchmal an mich denkst.


Ich kann kaum noch lachen,
kann nichts mehr machen,
ohne die Angst vor dem Verlust vor Augen zu haben.
Ich will so gern für dein Glück sorgen,
wüsste mich in deiner Nähe immer geborgen,
doch weiß ich nie, ob ich dich noch mal wiedersehe.


Ich kann es nicht einfach hinnehmen,
kann mich nur gegen die Ungerechtigkeit auflehnen,
ohne überhaupt zu wissen, wer daran Schuld trägt.
Ich will um dich kämpfen, mich befreien,
will durch alle Abgründe an deiner Seite sein
und somit unser beider Leben erfüllen.


Ich kann nicht für dich leben,
kann nicht mehr tun als geben,
doch du musst dich entscheiden, es anzunehmen.
Ich will, dass es richtig ist, alles für dich zu empfinden,
will mich am liebsten für immer an dich binden,
ohne dich jedoch jemals deiner Freiheit zu berauben.


Ich hoffe, dass das Herz gegen alle Widerstände siegt,
ist es sich doch so sicher, dass in dir sein Gegenstück liegt.
Ich kann es nicht ändern, was du willst,
lasse mich in diesen Wahnsinn gleiten.
Kann es nicht wissen, ob ich gewinne oder verliere,
lasse mich nun vom Schicksal leiten
und bete, dass es uns zusammenführt.

01. Dezember 2006