ALLEIN
Der Weg durch das Leben

Ein Feuer brennt
In schwarzer Nacht
Warm und hell
Leuchtet es
Im Schein der Hoffnung
Flackert die Glut
Wie eine Vision voller Glück
Ist die Lüge der Illusion
Dem Schicksal zugegen
Am Horizont
Ist die Nacht kalt
Und das Feuer weit weg
Bringt es Rettung für mich
Doch ist es zu fern
Um mich zu wärmen
Werde ich erfrieren
Im eisigen Wind
Der meine Träume verweht
Gibt es mir Kraft
Ihm entgegen zu gehen
Um mein Herz zu wärmen
In Gedanken
Wird es nie brechen
In all dieser Qual
Des sinnlosen Sinns
Der ungewissen Gewißheit
Erscheint die Lohe plötzlich so nah
Um die Wärme zu spüren
Wird sie mich verführen
Indem ich verbrenne
Laufe ich davon
Voller Angst
Vor dem Ende
Dem Abgrund entgegen
Falle ich hinab
Aus dem Traum erwacht
Seh’ ich den einzigen Stern im Zenit
Der Deinen Namen trägt
Wie tausende Sterne am Himmel
Viele Namen tragen
Im Licht meiner Hoffnung
Die mich verbrennt
Lebe ich den Augenblick
Die Erinnerung holt mich zurück
In der Kälte
Die mein Herz erfriert
Ziehe ich durchs Leben
Ohne Ziel
Werde ich suchen
Ein Ziel zu finden
Entgegen dem Strom
Wo es viele Wege gibt
Menschen zu begegnen
Um viele Wege zu kreuzen
Um gemeinsam auf ihnen zu ziehen
Um der Angst zu entfliehen
Ist die Angst mir zugegen
Wo gemeinsame Wege enden
Werden neue sich finden
Wird das Schicksal geschehen
Indem Tage kommen und gehen
Um allein in die Zukunft zu ziehen
Um dem Sinn zu erforschen
Auf Irrwegen zu stranden
Um nach Träumen zu tauchen
In den Tiefen des Meers
Werden Gefahren lauern
Wo die einzige Chance auf mich wartet
Hab’ ich die Wahl
Viele Fehler zu machen
Ist mein Ziel für die Ewigkeit
Um im Leben zu lernen
Die Chance zu ergreifen
Berührt mich ein Wunsch
Nach einem Menschen
Der mich begleitet
Auf unseren Wegen
Allein zu zweit und mit mir zieht
Bis zum letzten Schritt
Zusammen mit mir geht
Wo unsere Wege sich trennen
Und Abschied nehmen
Um Allein zu sein
Um diesen letzten Schritt zu gehen
Um allein das Feuer zu durchschreiten
Den Kreislauf zu schließen.
Das Ende zu sehen
Und weiterzugehen