Seite 1 von 3 123 Letzte
  1. #1
    Registriert seit
    Apr 2006
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    3.559

    Plattenkritiken und Empfehlungen

    Ich dachte mir, es wäre doch mal ganz interessant zu erfahren, welche aktuellen oder älteren Alben ihr empfehlen würdet. Allerdings bitte ich nicht einfach nur ein zwei Zeilen zu schreiben, denn wenn ich einfach nur den Namen der Band/des Künstlers hören will und nach gut Glück raussuche, dann kann ich auch den "currently listening" Thread durchstöbern.

    Meine erste Empfehlung ist ein denke ich relativ bekanntes Album.


    Radiohead - OK Computer:

    Nicht einfach, aber wenn man erst einmal reingefunden hat einfach brilliant. So würde ich dieses Album wohl beschreiben, wenn ich nur wenig Worte drüber verlieren dürfte.
    Nun, beginnen wir mal etwas untypisch mit der Entstehungszeit dieses Albums, welcher meiner Meinung nach nicht ganz unwichtig ist, um es in seiner Gesamtheit zu verstehen und genießen zu können. 1997 als diese Platte erschien war es eine Zeit, in der das Millenium eine düstere, unsichere Stimmung verbreitete. Ich denke jeder kann sich an diese Zeit recht gut erinnern. Die soziale Kälte war damals wohl ähnlich deutlich, wie auch heute noch.
    Unter diesem Kontext betrachtet entstand nun das Album OK Computer, welches sich in seinen vollen 53 Minuten mit der Thematik der "Maschinen ersetzen die Menschen" auseinandersetz.
    Direkt zu Beginn wird mit dem Opener Airbag schon eine gewisse Unsicherheit vermittelt. Klangteppiche vermischen sich mit dem Gesang von Thom Yorke. Weiter geht es mit der ersten Single Auskopplung Paranoid Android, welcher die Kommerzialisierung ablehnend betrachtet. Er wirkt mit seiner Länge von über 6 Minuten wie eine eigene Geschichte, welche sich trotz allem in das Album einfügt. Ich las einmal, dass sich dieses Stück wohl optimal zu einer Neuverfilmung von Tolstois Krieg und Frieden eignen würde, und ich kann dem auch nicht wirklich widersprechen.
    Setzte Paranoid Android teils auf große Klänge, so wirkt Subterranean Homesick Alien fast schon einschläfernd, wobei einen die Gitarren immer wieder aus einer Art Trance reißen. Für mich vermittelt der Song Selbstzweifel, Wut, Resignation, jedoch mehr nach innen vorgetragen, nicht hinausgebrüllt wie es vielleicht Nirvana in etwa taten, die Thematik jedoch liegt bei beiden Bands nicht mal so weit auseinander.
    Das 4. Lied des Albums ist wohl auch gleichzeitig der traurigste. Das Stück Exit Music (For a film) handelt von menschlicher Isolation, toll dabei die Stimme von Thom Yorke, welche nie in weinerliches Herzschmerzgeweine abdriftet und trotz allem unglaublich niedergeschlagen wirkt.
    Danach geht es dann mit Let Down, ein Song der insgesamt wesentlich ruhiger, majestätischer daherkommt und ein wenig mehr Hoffnung ausdrückt. Trotz allem schwingt auch hier in Thom Yorkes Stimme immer die gewisse Wut über Entfremdung mit. Ein perfekt ausgefeiltest Stück mit einer Melodie die fast nicht von Yorkes Stimme getragen wird, vielmehr wirkt es so, als wenn die Stimme von der Instrumentalen Melodie geführt wird. Eines meiner Lieblingslieder auf diesem Album.
    Weiter geht es mit Karma Police, welches sich über die Unfähigkeit der Gesellschaft auslässt, dabei jedoch wieder deutlich resignierter wirkt als das vorige Stück. Verstärkt klingt hier das Piano und das Schlagzeug führt zu einer gewissen Schwere. Wirkt damit spartanischer, weniger melodiös. Das Ende dann wieder etwas besonderes, die Melodie geht unter in einer Polizeusirene, welche letztlich dann auch ihren Geist aufgibt und "absäuft".
    Fitter Happier dann hebt sich gänzlich von den anderen Stücken ab. Hier wird ein fein gewebter Klangteppich von einer gesprochenen, sehr maschinell wirkenden Stimme übertüncht, welche dem Hörer von einem universalen Heilmittel erzählt.
    Danach geht es mit Electioneering wesentlich rockiger zur Sache. Sehr melodiös, ab und an fast schon theatralisch, der Gesang wirkt das erste mal nicht so niedergeschlagen.
    Climbing up the Walls beginnt mit entrücktem, langsamen Gesang über Geräuschen, welche nun wirklich nicht als Geräuschteppich zu benennen sind, und steigert sich dann nach einer Zeit, wenn eine Gitarre lauter dazukommt, ab und an Geigen sich zitternd dazwischenschieben und der Gesang scheinbar völlig entrückt seine Kreise über dem ganzen dreht, dann wird einem klar, weshalb dieses Stück von Paranoia handelt.
    Das nun folgende No Surprises wiederum sehr hoffnungsfroh und trotzdem nachdenklich, beginnend mit einem Glockenspiel welches eine Kindermelodie spielt. Yorke scheint sich ausruhen zu wollen, ungestört seinen Gedanken nachzuhängen und in all dem Trübsal den er vorher besang doch etwas positives zu suchen und zu finden.
    Ganz im Gegensatz dazu scheint Lucky daherzukommen. Drückt der Titel doch genau das Gegenteil aus von dem, was der Song vermittelt. Im ganzen Stück ziehen sich Chöre durch die Melodielinie, Yorkes bedächtiger Gesang geht fast unter, obwohl das Stück nie laut wird. Erinnert ein wenig an ein zerstörtes Land nach einem Krieg, welches dem Hörer hier vermittelt wird.
    Gut gelaunt endet das Album jedoch mit The Tourist und vermittelt dem Hörer nach einer unglaublichen Fahrt durch Yorkes Gesangeswelt wieder ein wenig Hoffnung.


    Insgesamt besticht das Album mit einer konsequent durchgezogenen Handlung, zusammengehalten von Yorkes fantastischer Stimme. Nie driftet das Album in weinerlicher Trauer ab, immer wirkt die Musik nachdenklich, hinterlässt den Hörer schließlich mit vielen Fragen, so dass man kaum umherkommt es sich nicht noch mindestens zwei oder dreimal anzuhören.

    Für mich absolut eines der besten Alben das ich besitze, wenn nicht vielleicht sogar das Beste.
    Geändert von Ensimismado (09.10.2007 um 00:22 Uhr)
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2004
    Beiträge
    601
    weezer haben mit ihrem 1994 erschienenem album "weezer" (oft auch in anbetracht des blauen hintergrunds des artworks als blaues album bezeichnet) die quintessenz des power-pop auf cd gebannt. songs wie "my name is jonas", "in the garage" oder "only in dreams" vermitteln das lebensgefühl des flaneurs - den kalifornischen tiefblauen himmel über sich, das surfbrett und die egitarre auf den pickup geladen, auf dem weg zu einer party zu der man nicht eingeladen ist, aber wo man so mir nichts dir nichts auftaucht und alles doch noch gut wird -, immer mit einer gehörigen portion selbstironie und gesundem zweifel im nacken. jedes einzelne dieser 10 stücke ist eine welt für sich und doch passen sie so wunderbar zusammen als ob sie an einem schönen sommertag mitten in den (laaaaaaaangen) ferien von einer band, die das leben noch vor sich hat (und poster von ace frehley und peter criss an der wand), völlig ohne ambitionen aufgenommen worden wären. auch wenn dem nicht so ist, vermag weezer frontmann rivers cuomo mit seinen geschichten, die direkt aus dem leben eines ganz gewöhnlichen highschool- oder college studenten gegriffen sind - und dementsprechend von (verflossener) liebe, vom unterwegssein, vom seinen-platz-auf-der-welt-suchen und vom unterwegsswin handeln-, den nerv der zeit nach dem abflauen der grunge welle genau zu treffen.
    diese platte hat bis heute nichts von ihrer spritzigkeit verloren und für viele sind weezer die beatles der 90er geworden. aber das ist eine andere geschichte.
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  3. #3
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.766
    Ich bin zu faul, um jetzt eine grosse Rezension hinzuknallen. Aber neben dem schon erwähnten Radiohead Album OK Computer, und dem neuesten von ihnen - Hail to the Thief - finde ich des weiteren äusserst empfehlenswert folgende Alben:
    Oasis - Definitely Maybe
    Manic Street Preachers - Generation Terrorists
    Manic Street Preachers - The Holy Bible
    The Smiths - The Queen Is Dead

    Um nur einmal ein paar zu nennen. Auf Anfrage gebe ich dazu auch nähere Rezensionen per Mail oder PN raus
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  4. #4
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    im Nirgendwo des Irgendwo
    Beiträge
    88
    ich kann nur sgane das das "weezer" album wirklich genial ist, hier ncoh eine empfehlung von mir: Das erste Alb. von My chemical Romance (I brought you my bullets, you brought me your love) das ist wirklich phantastisch! (teilweise noch etwas ungeschliffener) Rock mit tollen Rythmen, klasse Sänger...
    Que serà, serà

  5. #5
    Registriert seit
    Mar 2006
    Ort
    Ochrasy
    Beiträge
    287

    Mando Diao ~ Ode to Ochrasy

    Empfelenswert ist meines Achtens nach das diesen Sommer erschienene Album der schwedischen Band Mando Diao ~ Ode to Ochrasy.
    Die Rock `n´Roller stimmen hier ruhigere Klänge an, verglichen mit ihren beiden älteren Alben, beweisen jedoch weiterhin, dass sie rocken können.

    Der erste Song auf der Scheibe Welcome Home, Luc Robitaille hört sich zunächst etwas skuril an, fügt sich aber aller spätestens nach einem stimmungsvollen Live-Auftritt in die tägliche Playlist ein. Der sozialkritische Text ist typisch für das gesamte pazifistische Album. Welcome Home, Luc Robitaille beschäftigt sich damit, dass man hauptsächlich das tut, was von einem verlangt wird.

    Der nächste Song, Killer Kaczynski, ist genau wie der letzte auf der CD, Ochrasy, ein Apell gegen Kriege und Bomben, die in den letzten Jahren eindeutig überpräsent waren. Obwohl die beiden Tracks im Kern das selbe aussagen, sind sie völlig unterschiedlich. Während Killer Kaczynski ein eher typisches Werk von Mando Diao ist, mit "Pogo-Qualität", ist Ochrasy langsam und eindringlich. Die Begleitung beschränkt sich hier auf dezente Gitarren-Klänge. Hier beweisen die fünf, dass sie wissen, was sie tun. Denn der Song beschriebt einen Traum, und jedes weitere Mitwirken von z.B. Schalgzeug hätte den Hörer aus jenem Traum herausgerissen. Auch wird der Trau durch ein Pfeiffen vertieft.

    Ebenfalls zu erwähnen ist der Song Good Morning, Herr Horst. Herr Horst ist ein in Stockholm (??) ansässiger obdachloser Alkoholiker, der ursprungs aus dem schönen Hamburg kommt. Der kurze, stimmungsvolle Track spricht das an, was viele vergessen. Dass auch Obdachlose mal anders lebten. Doch dies würde jetzt nicht mehr interessieren, da es Vergangenheit ist. Von den vorübergehenden Passanten würde nicht erwartet, dass sie danach fragen,w ie es einem geht, sondern, dass sie einfach ein wenig Geld für die nächste Flasche Bier "springen lassen" und weiter gehen.
    Die Richtigkeit dieses Verhaltens wird hier von den Interpreten klar in Frage gestellt.


    Auch wenn man recht schnell merkt, dass das Gesamtwerk Mando Diaos nachdenklicher und politischer ist, als die vorherigen, entdeckt man immer wieder neue Fassetten an den Songs, da deren politische und sozialkritische Aussage nicht immer gleich zu durchschauen ist und man sich ja auch nciht immer gleich mti den Lyrics eines Stücks befasst. Und eben diese ständigen Neuentdeckugnen sind es, die Ode to Ochrasy für mich so großartig machen. Mit jedem Hören wird der Song und der Künstler in ein anderes Licht gerückt.
    Mitlerweile kann ich der Band nur noch mit Respekt entgegentreten, für die Leistung Rock `n´Roll und Kritik geschickt miteinander zu verknüpfen und sich selbst trotz einiger Änderungen treu zu bleiben.
    In deiner Stadt leben über 3 Millionen
    Und du bist heute Nacht unterwegs
    Um zu sehn, ob unter diesen 3 Millionen
    Jemand ist, der dich versteht.

  6. #6
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.766
    Nun ja, Ode to Ochrasy ist zwar unbestritten besser als sein Vorgänger, aber dennoch eine Enttäuschung, meiner Meinung nach. Seit Bring Em In haben Mando Diao den Erwartungen gerecht werden können; Hurricane Bar war und ist eine einzige Enttäuschung und Ode to Ochrasy zeigt zwar wieder etwas nach oben, bleibt aber dennoch nichts weiter als ein maximal mediokres Album, dass sich – wäre der Name der Band nicht – nie und nimmer verkaufen würde.

    Meiner Meinung nach empfehlenswert – etwa in derselben Richtung liegend:
    Dirty Pretty ThingsWaterloo to Anywhere

    Als man hörte, dass Carl Barat eine neue Band gegründet hatte und ein Album in Planung sei, war ich ehrlich gesagt vor allem eines: Skeptisch . Wie würde Barat ohne Doherty klingen, was würde herausschauen, wie wären die Resultate – bei Doherty kannte man ja das zwar viel gehypte, aber nicht überzeugend gewordene Resultat in Form der Babyshambles und deren Album „Down in Albion“. Bei The Libertines haben sie zusammen wichtige Arbeit für die damalige Musikkultur Englands geleistet und einige Evergreens wie “Don’t Look Back Into The Sun“, “To The Man Who Would Be King“ oder „What Katie Did“ und sich gegenseitig immer wieder zu Höchstleistungen gebracht. Nur, was konnte da nach diesen Zeiten noch grossartiges kommen.

    Als „Bang Bang You’re Dead“ als Vorabsingle zum Album erschien und ich es mir anhörte, fand ich zuerst meine Skepsis bestätigt. Zu sehr nach „Mainstream-Indie“, zu sehr Gleichstrom, so dachte ich. Jedoch, je mehr ich den Song hörte, desto mehr fielen die gut produzierten Riffe, der eingängige Refrain und die eigenwillige Harmonik auf. Von Mal zu Mal hören fand ich mehr Gefallen am Lied – es war und ist definitiv ein Grower.

    Jedenfalls wich die bange und eher abwehrende Haltung gegenüber dem zu erwartenden Album mehr und mehr der gespannten Vorfreude auf ein Album, dass vielleicht doch aus dem Einheitsbrei britischer Rockmusik der letzten Jahre hervorstechen könnte. Etwas, das 2006 doch noch zu einem etwas besseren musikalischen Jahr machen, als es bisher war – und natürlich spreche ich hier von der persönlichen Warte aus, ich will zum Beispiel keinem Muse-Fan sein „Black Holes And Revelations“ streitig machen.

    Am Erscheinungsdatum des Albums ging es direkt in den Plattenladen, um die CD zu kaufen. „Waterloo to Anywhere“ war und ist als Titel einfallsreich, interessant und weckt viele Emotionen – das gereichte schon einmal zum ersten Plus, wenn natürlich auch nicht zu einem Grossen, denn im Endeffekt zählt das Gesamtwerk und dabei vor allem die Musik.
    Zurück nach Hause, CD in die Anlage und los ging es. „Deadwood“ heisst der erste Titel. Eine kraftvolle schnelle Rocknummer, die nicht zu Unrecht zur zweiten Auskopplung des Albums erkoren wurde und zudem stellt sie einen sehr guten Opener dar. Gefolgt wird Deadwood von „Doctors And Dealers“ das viele Liebhaber des Albums zu ihren Lieblingssongs zählen. Die Dirty Pretty Things nehmen das schon hohe Tempo aus „Deadwood“ mit und treiben es gleich noch ein wenig mehr an, zudem wirkt der ganze Sound noch dreckiger und vor allem wütender als im Opener. Das schon angesprochene „Bang Bang You’re Dead“ folgt als drittes Lied und wird auch auf dem Album seinem Hitpotential absolut gerecht. Als nächsten Titel hört man „Blood Thirsty Bastards“ das Irreführenderweise vorerst einmal Ruhe einbringt und langsam antönt, diese täuschende Ruhe wird jedoch nach 45 Sekunden auf den ersten Refrain hin niedergelegt und auch wenn die Strophen viel ruhiger sind als in den bisherigen Liedern, so ist vor allem hier in diesem Stück die Wut, mit der Barat singt stark herauszuhören, gerade textlich – und dieses Stück gehört auf einem sprachlich äusserst hochstehenden Album mit zu den textlich besten – wird hier, wie der Titel schon impliziert, der Wut freien Lauf gelassen. In „The Gentry Cove“ nun wird das Tempo zum ersten Mal definitiv herausgenommen und mit den Strophen durchgehend im Offbeat gehalten (dank der Rythmusgitarre) und den im ¾-Takt gespielten Refrains bekommt das Lied einen sehr lockeren, zurückgelehnten Charakter. Einzig die Bridge bleibt aggressiv, wie die vorgängigen Lieder. Zum Schluss des Titels wird in der Bridge Spannung erzeugt, die sich dann zuletzt entlädt, womit direkt in das nächste Stück übergeleitet wird. Dieses heisst „Gin & Milk“ und gehört wie “Doctors And Dealers“ auch zu den Favoriten vieler. Dieses Lied ist eine kleine, wütende Anprangerung der heutigen Gesellschaft und vor allem der fehlenden Perspektiven unserer Generation. Richtiger Rock’n’roll, wie er heutzutage sein soll. „The Enemy“ folgt und ist – gerade im Bezug auf den Titel – überraschend ruhig. Das Problem bei diesem Track besteht darin, dass er zwischen zwei der besten des Albums liegt, denn das darauf folgende „If You Love a Woman“ ist musikalisch gesehen das (in meinen Augen) beste Lied der Platte. Wunderschön hört man die gezielt eingesetzten Dissonanzen heraus und die sinkende Harmonienfolge im sehr kurz geratenen Refrain gehört mit zu den besten, die man in letzter Zeit gehört hat. Mit „You Fucking Love It“ folgt ein weiterer Favorit vieler gleich darauf. Immerhin hat es dieser Song, nicht zuletzt – aber auch nicht nur – wegen dem Titel auf die offiziellen Bandshirts geschafft. Knappe zwei Minuten pure Energie, die aus den Lautsprechern dringt. Mit „Wondering“ gehen dann die Dirty Pretty Things noch einmal neue Wege, wobei sie wieder den Offbeat zu Hilfe nehmen, dieses Mal aber vor allem durch das Schlagzeug generiert. Das Lied ist im Vergleich zum Rest des Albums vom Gesang her überraschend melodiös und harmonisch. Auch hier ist von der sonst so vordergründigen Wut nicht wirklich viel zu hören. Als letztes offizielles Lied folgt anschliessend noch Last of the Small Town Playboys“, das noch einmal in die Tiefen des Gitarrenrock taucht und bei dem auch der Bass eine etwas prominentere Rolle einnehmen darf als auf dem restlichen Album. Das Lied sorgt für einen gelungenen Abschluss des Albums. Jedoch nicht so ganze, denn gleich darauf folgt als versteckter Track B.U.R.M.A.. Dieses Stück hat etwas an sich, dass stark an The Strokes erinnert und passt von der Art her ganz und gar nicht auf das Album und von dem her ist es verständlich, wieso es nur als versteckter Track auf dem Album vertreten; obwohl man sich fragen muss, ob ein versteckter Track denn auch wirklich nötig war – zumal das Stück auch das absolut schwächste ist. Eigentlich wäre dem Album “Last of the Small Time Playboys“ als Schlusspunkt besser bekommen, so flacht das Ganze zu Schluss doch etwas ab, obwohl der Schluss – das ist dann auch nicht ganz richtig, denn der Schluss von B.U.R.M.A. ist sehr fein, nur leider ist das Lied davor nicht wirklich der Rede, respektive des Hörens, wert.

    Ganz schön an diesem Album ist das sehr künstlerische und wunderschön umgesetzte Design – das Artwork. Ein tolles Cover, ein noch tolleres Booklet, alles passt zusammen.

    Im Gegensatz zu Doherty scheint Barat die Zeiten mit The Libertines verarbeitet zu haben und bereit zu etwas neuem zu sein. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte der Dirty Pretty Things weiterentwickeln wird. Das Potential ist da, “Waterloo to Anywhere“ ist ein solides Erstlingswerk. Es hat zwar seine Schwächen, die sind wohl vor allem in der eher eintönigen Stylauswahl zu suchen, aber wenn sie sich dranhalten, kann noch ganz Gutes von ihnen kommen.


    Dazu gibt es noch zu sagen, dass das Album es dann doch nicht in meine Jahres Best-of geschafft hat
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  7. #7
    Registriert seit
    May 2006
    Ort
    Paris!
    Beiträge
    1.056
    Yeah Yeah Yeahs

    Die yyy haben dieses Jahr ihr zweites Studioalbum veröffentlicht und so ein zweites Album ist immer eine kritische Sache. Wenn das erste Album ein Riesenkracher war, absolut begeisternde Kritiken erhalten hat und die Band kurzfristig auch zu den neuen Rockgöttern (nme) ernannt wird, ist der Druck dementsprechend hoch. Schönes Beispiel: Coldplay mit ihrem dritten Album - ziemlicher Mist.
    Das erste Album "Fever to tell" ist recht Roh, ungeschliffen wie man so schön sagt, es hinterlässt den Eindruck von chaos, aber dabei sind die Stücke ausgeabeitet und prägnant, die Stücke sind kurz, eingängig, kraftvoll, gehen sofort nach vorne los und Caren'O ist richtig schön Rockladylike.
    Das zweite Album "Show your bones", da muss ich mit dem Bild an eine Kritik anlehnen, denn es nimmt den Titel so schön auf. Dieses Album ist durchleuchtend, es legt tiefere Gefühle offen, die Band baut zerbrechlichere, feinere Songstrukturen, ohne, und das ist das tolle!, dabei ihre Prägnanz und ihre Kraft zu verlieren. Das Album ist vieleicht eine weiterentwicklung, aber vieleicht auch ein Schritt in die andere Richtung, aber auf jedenfall sehr gut.
    Ich kann beide Alben nur empfehlen. Jeder, der mehr will als diesen Indie-Kram aus England, der immer irgendwie gleich klingt, wird hier einzigartige Alben vorfinden.



    Ein Gemisch aus Alkohol und Medikamenten:
    mit ein wenig Zigarettenrauch.

  8. #8
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    Altengronau
    Beiträge
    25

    Amon Amarth

    Amon Amarth haben im diesen Jahr ihr nächstes Album rausgebracht "With Oden on our Side". es handelt sich hierbei um ein hammer album das den grad zwischen death und viking metal unglaublich gut ausbalanciert man findet hammergeile riffs aber auch unglaublich melodischen metal auf dieser platte jeder der mit der musik der langhaarigen bartträger von amon amarth was anfangen kann sollte sich diese platte auch besorgen denn es geht hier richtig zu sache, auch sind hier epische hymnen vertreten wie under the northern star und lokis treachery naja das wars dann erst mal
    Feindbild Mensch: Du willst leben in einer Welt die dich hasst. Der Tod ist dein Ausweg und ich bin die Klinge.

  9. #9
    Registriert seit
    Dec 2004
    Beiträge
    601
    einen klassiker des noch jungen jahrtausends haben the strokes mit ihrem debütalbum "is this it" geschaffen. die fünf new yorker haben im jahre 2001 mit diesem album ein rockrevival eingeleitet, das bis heute anhält.
    schon der opener zeigt an in welche richtung es gehen soll: lo-fi eingespielte instrumente, eine schnodrig-gelangweilte, aber verdammt coole stimme, die sich über die freuden und leiden des jungseins auslässt und ein groove in den arrangments, den man in der populären rockmusik seit langem vergeblich gesucht hat.
    "is this is it" ist gespickt mit genre-definierenden hymnen. das anfangsriff von "someday" dürfte weitherum bekannt sein, "last night" und "hard to explain" sind jetzt schon standard bei jeder indiesause und auch die anderen, vielleicht nicht so bekannten tracks, haben alle hitpotential.
    bei den kritikern ist "is this it" wahnsinnig gut angekommen und the strokes sind zum archetyp aller (gehypten) the-bands geworden, die in den jahren danach wie pilze aus dem boden geschossen sind. obwohl viele davon durchaus respektable und zum teil sogar ausgezeichnete tonträger abliefern konnten (zu nennen sind hier beispielsweise the libertines mit "up the bracket" und "the libertines", bloc party mit "silent alarm", maximo park mit "a certain trigger", the killers [ja die killers!] mit "hot fuss" und "sam's town", the hives mit "tyrannosaurus hives" und noch einige mehr), blieb das debütalbum der strokes unerreicht. und in vierzig jahren, wenn man auf die geschichte der rockmusik zurückschauen wird, wird dieses album im gleichen atemzug wie the clash's "london calling", led zeppelins "IV" oder nirvanas "in utero" genannt werden. vielleicht.
    sicher ist jedenfalls, dass die strokes, das kunststück geschafft haben mit einer einzigen (nicht mal 40 minuten langen) cd den perfekten soundtrack für den jungen selbstzweifelnden grossstädter, der sich trotz allem in die gefahren und chancen dieser existenz stürzt, zu schreiben: "I said people they don't understand. No girlfriends they can't understand. Your grandsons they won't understand. On top of this I ain't ever gonna understand."
    in diesem sinn: "yes, this is it!"
    Geändert von wasfüreingefühl (29.12.2006 um 15:22 Uhr)
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  10. #10
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.766
    Habe seit Heute Bloc Party - A Weekend In The City.
    Mit einem Wort: umwerfend!

    Näheres folgt, sollte ich mich im Stande sehen dieses Album durch Worte zu präsentieren
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  11. #11
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.766
    Das Album wird noch besser, je mehr man es hört. Super!
    Momentane Libelingslieder (aber die können bei der Qualität schnell wieder ändern)
    - Hunting for Witches
    - Where Is Home

    Ein weiteres Highlight, das gerade eben den Weg in meinen Gehörgang gefunden hat: Arcade Fire - Neon Bible
    Wer das erste kennt und liebt, sollte sich das Zweitwerk der Leute aus Kanada nicht entgehen lassen. Sie haben sich eine Kirche (inklusive Orgel) mitten im Nirgendwo gekauft und zu einem Studio umfunktioniert, wo sie sich dann eine Weile hinter Instrumenten und Miks verkrochen um eben dieses Album aufzunehmen. Wunderbar.
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  12. #12
    Registriert seit
    Apr 2006
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    3.559
    So, wird mal wieder Zeit, dass dieser Thread nach oben kommt. Empfehlen möchte ich heute mal ein sehr aktuelles Album, welches mich absolut überzeugt.

    Die Rede ist von Airplanes von den Dead Guitars. Lasst euch nicht vom Bandnamen verwirrend, Gitarren sind trotz des Namens das tragende Element dieses Indie-Band.

    Das Album beginnt mit dem langsamen über 7 Minuten langen Stück "Name of the Sea". Ein zurückhaltendes Schlagzeug, unterlegt mit einer Basslinie eröffnen das Stück, bis dann nach einiger Zeit der warme Gesang von Van Putten zu Gitarrenbegleitung einsetzt. Ab und an das ein oder andere elektrische Element sowie eine zweite, weibliche Stimme im Refrain, vervollständigen diesen Opener, der zur Mitte hin doch noch mal ganz leicht aufs Tempo drückt um dann wieder am Ende langsam auszuklingen.

    Die zweite Nummer "Feels Alright" beginnt wesentlich flotter, mit poppigen Elementen gespickte dichtere Gitarrenelemente bilden hier die Basis. Der Refrain ist auch hier wieder zweistimmig vorgetragen.

    "Crumble Zone" kommt dann nochmal ein wenig rauer daher, lediglich der Refrain klingt sanfter. Geschickt weben die Dead Guitars hier melodische Elemente ein.

    Und dann kommen wir schon zum ersten Highlight dieses Albums. Das über 8 Minuten lange "Airplanes", eine großartige Ballade, die nie ins Kitschige abdriftet. Das Thema Verlust wird hier von der tollen Stimme Van Puttens thematisiert.

    Weiter geht es mit "Sweet Revenge", welches wieder schneller ist und eine überraschend tiefe Basslinie aufweist. Melancholisch legt sich auch hier wieder der Gesang darüber und wird von Gitarren und Schlagzeug getragen.

    In "Crash" bauen die Gitarren im Laufe des Stückes ein immer dichteres Netz auf, unterstützt von dem dezent eingesetzten Schlagzeug. Allerdings stört der etwas zu häufig verwendete Refrain hier ein wenig, der das Stück unnütz in die Länge zieht.

    Dafür steht dann mit "Shine" ein weiteres Highlight an. Beginnt der Gesang und die Basslinie anfänglich noch sehr kühl und steril, so brechen nach einer Weile die Gitarren herein und Van Puttens Gesang versucht - ein wenig höher in der Stimmlage als sonst - dagegen anzukommen.

    "This was a year" wird vor allem durch das Schlagzeug getragen, der Gesang klingt verträumt, fast ein wenig niedergeschlagen. Lediglich im Refrain hebt sich das Tempo und die Stimme ein wenig.

    Daas vielleicht stärkste Stück folgt nun. Mit "Should I" haben wir nun eine weitere Ballade des Albums. Nur die sanft gezupfte Gitarre und wenige andere Effekte unterstützen den leisen Gesang, der warm und ruhig wirkt.

    Das letzte Stück des Albums ist mit "The Great Escape" auch eher ruhig gehalten, wobei die Gitarrenriffs noch einmal ein wenig aufrütteln.


    Insgesamt kann ich dieses Album nur allen ans Herz legen, die melancholische aber kitschfreie Musik mögen. Für einen einsamen Abend am Strand wäre das wohl mit die beste akustische Untermalung.

    Gruß,
    Flo
    Geändert von Ensimismado (25.06.2007 um 16:47 Uhr)
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  13. #13
    Registriert seit
    Jun 2007
    Beiträge
    17
    Für jeden der es noch nicht kennt, zunächst: "schämt euch"
    Ich erlaube mir jetzt einmal das wohl beste Konzeptalbum aller Zeiten vorzustellen:

    Queensryche - Operation: Mindcrime

    1988 erschienen hat sich dieses Album zu einem richtigen Klassiker gemausert. Erst einmal zur Geschichte (wer sich die Geschichte alleine erarbeiten will, dem sei gesagt dass das Album hochwertigen Hard Rock/Heavy Metal mit leicht progressivem Einklang liefert. Hervorzuheben ist natürlich Geoff Tates geiler Gesang, der der instrumentalen Stimmung noch einen draufsetzt)
    Für alle, die zumindest die Story kennen wollen, viel Spaß mit meiner kleinen Zusammenfassung der Storyline von Anfang bis Ende (Details müsst ihr halt aus den Songtexten rausklauben =P)

    Erzählt wird die Geschichte des jungen Amerikaners Nikki, welcher sich in einem sehr schlechten Zustand in einem Krankenhaus befindet. Er erinnert sich nur an Fragmente seiner Vergangenheit, doch dann startet ein Rückblick in seinen Erinnerungen.

    Nikki geriet durch seine Drogensucht in die Hände des ominösen Dr. X, welcher ihn einer Gehirnwäsche unterzieht und für seine Zwecke missbraucht.
    Dr. X versorgt Nikki mit Drogen und im Gegenzug bringt Nikki für Dr. X Menschen um. Dr. X ist Führer einer Untergrundrevolution und mit seiner Operation: Mindcrime benutzt er Nikki um seine Gegner zu eliminieren. (Jedes Mal wenn Nikki das Wort "Mindcrime" hört, bringt er seine Ziele um)

    Ebenfalls für Dr. X arbeitet die ehemalige Prostituierte und jetzt Nonne "Sister Mary" Es kommt wie es kommen muss in solchen Geschichten, Nikki verliebt sich in Mary und bekommt später von Dr. X den Auftrag Mary zu töten. In seinem Gewissenskonflikt tötet Nikki zwar sein zweites Ziel, den Pfarrer der für Mary sorgt, jedoch nicht Mary.

    Damit nimmt das Unglück seinen Lauf, nachdem Nikki bei Dr. X war und ihm sagte dass er und Mary aus der Organisation aussteigen und wieder zurück zu Mary geht findet er sie tot auf. Es ist nicht genau zu sagen ob es Selbstmord war oder ob Dr. X seine Finger im Spiel hatte. Auf jeden Fall bricht Nikkis Welt zusammen und er stellt alles in Frage.

    Nikki wird schließlich für seine Morde verhaftet und aufgrund seines labilen Zustandes in ein Krankenhaus gebracht. Das Album endet mit dem Satz "I Remember Now"


    Es sei hier noch gesagt dass auch ein zweiter Teil von Operation: Mindcrime besteht, dieser jedoch (meiner Meinung nach) weder von der Story noch vom musikalischen her mithalten kann und letztendlich nur entscheidend für die Frage ist, wer Mary getötet hat. (Im zweiten Teil, 18 Jahre später [2006] kommt Nikki aus dem Gefängnis und lebt dann seine Rache an Dr. X aus)


    Soo...xD
    Ich hoffe ich konnte das Album einigen schmackhaft machen und ich hoffe es sind keine groben Fehler in der Inhaltsangabe oô
    Wie gesagt für jeden Freund der Rockmusik nur zu empfehlen, ein grandioses Album.
    Und ich stach mir die Augen aus,
    weil ich nichts mehr sehen wollte
    nachdem ich dich gesehen hatte.
    Doch du hast mich allein gelassen
    und hinterließt einen blinden Mann.

  14. #14
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    An der Elbe
    Beiträge
    11.766
    "bestes Konzeptalbum"?
    Schon mal von "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" gehört? Oder "The Velvet Underground & Nico"?
    Nee du, da gibt es im Bereich Konzeptalbum dann doch noch einiges, das Queensrÿche hinter sich lässt
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  15. #15
    Registriert seit
    Jun 2007
    Beiträge
    17
    Zitat Zitat von satchmo
    "bestes Konzeptalbum"?
    Schon mal von "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" gehört? Oder "The Velvet Underground & Nico"?
    Nee du, da gibt es im Bereich Konzeptalbum dann doch noch einiges, das Queensrÿche hinter sich lässt
    Naja es ist letztendlich wohl Geschmackssache was man als das beste ansieht, The Velvet Underground fand ich immer langweilig und kenne das Konzeptalbum nicht einmal. Von dem David Bowie-Ding hab ich mal was gehört, auch reingehört und seitdem um alles von Bowie einen Bogen gemacht
    Und ich stach mir die Augen aus,
    weil ich nichts mehr sehen wollte
    nachdem ich dich gesehen hatte.
    Doch du hast mich allein gelassen
    und hinterließt einen blinden Mann.

Seite 1 von 3 123 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Gesammelte Empfehlungen
    Von LiaWell im Forum Von User für User
    Antworten: 49
    Letzter Beitrag: 19.03.2016, 08:44
  2. Theaterstück gesucht - Empfehlungen?
    Von ApplecOre im Forum Suchanzeige aufgeben ...
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 23.01.2006, 09:14
  3. Plattenkritiken
    Von Silver Starlight im Forum Lesen, Hören, Sehen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2006, 21:02

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden