1. #1
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    genießen und schweigen

    Ich suche und genieße deine Nähe
    klau gelegentlich ein paar Minuten,
    bin zu frieden wenn du schmunzelst,
    bin geehrt wenn du lachst,
    ich mag es dich zu unterhalten
    dich sogar abzulenken.

    Gerne würd ich näher treten,
    du läst es kribbeln,
    läst mich erschaudern,
    Wohlgefühl breitet sich aus,
    wenn ich Berührungen klaue.

    Die Berührung die ich sehne,
    ein zahrtes streicheln auf der wange.
    Ein unschuldiger Kuss.
    Die Welt hinter sich lassen,
    um still schweigend zu genießen.

  2. #2
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    Red face

    hmm.. Das ist mehr eine Erzählung in Strophen als ein Gedicht.. Da felt "es" einfach. Etwas was aus Worten Poesie formt. Man kann beim lesen nicht hineinkommen... man fühlt nichts. Du solltest mehr versuchen den Leser hineinzubringen.. genauere Beschreibungen würden da helfen. Dein Gedicht hat definitiv etwas. Vor allem das mit dem "klauen" gefällt mir. Du kannst echt noch was daraus machen, aber das muss man noch gründlich überarbeiten.. Vil. ganz neu schreiben.
    Das wirkt nämlich auf mich so, als ob du dich mal ne viertel Stunde vorm Rechner gesetzt hast und was geschrieben, was dich berührte..(verzeih mir bitte wenn ich mich irre und es nicht so war.)
    Metaphern würden viel bringen und auch einige Vergleiche, gar abstrakte. So was wie "grau in grau verschwimmt es vor mir". (Ich sag nicht, das es jetzt super war, aber ich hoffe du verstehst was ich meine).

    Also sei mir bitte nicht sauer..... wollte nur ehrlich sein. Versuch dich weiter zu steigern..
    MfG Ilia

  3. #3
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    HI

    Erstmal herzlich Willkommen im Forum!
    Dein Gedicht lässt ein wohliges Gefühl zurück Aber es sind zu viele Wiederholungen (klaue). Ebenso Grammatikfehler: zufrieden, lässt.... Die Stimmung, die du beschreibst ist zwar gut, aber man könnte sie besser dem Leser vermitteln

    LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  4. #4
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    @ Ilia
    uhh ner viertelstunde wäre ja ein traum
    nein ich begrüße Kritik nur dadurch kann man wissen was man falsch macht, und dadruch besser werden.


    @ ashok
    Danke fürs willkommen. Ok mit wiederholung und das lässt sich greifen


    Hmmm den Leser hinein einbringen ? wie macht man sowas ?

  5. #5
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    Bitte fürs Willkommen, immer wieder gern
    Zum Beispiel könntest du versuchen, weniger Male "ich" zu verwenden. Oder du lässt es gleich ganz raus, und lässt alles ein LI empfinden.
    Du musst einfach nur versuchen die Stimmung versuchen noch besser rüberzubringen, viel Metapher verwenden usw.

    LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  6. #6
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    ein beispiel für eine gute methapher ?

    <-snipp->
    Ich suche und genieße deine Nähe
    klau gelegentlich ein paar Minuten,
    bin zu frieden wenn du schmunzelst,
    bin geehrt wenn du lachst,
    <-snipp->


    Suche dich wie der Schmeterling die wärme.
    möchte gelegentlich in deiner nähe verweilen,
    wenn du schmunzelst, wenn du lachst,
    geht in mir die sonne auf.

    ok der sinn ist nun verloren gegangen ^^ - aber so in etwa ?
    was macht's wenn ich lach -
    die Welt ist eh traurig.

  7. #7
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    Du hast recht, der Sinn ist wirklich ein Stück verloren^^
    Aber das mit der Sonne ist schon besser, doch der Schmetterling kommt nicht so gut davon Aber es ist sehr gefährlich, dass die Zeilen zu lang werden und ein Prosa entsteht!
    Ich würde es jetzt nicht so einfach herausfordern

    LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  8. #8
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    eine was ensteht ?

    hab ich schon erwähnt das ich mich mit der theorie des gedichte schreiben noch nicht auseinander gesetzt hab ?
    was macht's wenn ich lach -
    die Welt ist eh traurig.

  9. #9
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    eine PROSA es gibt im Forum einige Beispiele. Es ist eigentlich ein zusammenhänger Text/Satz und der "Dichter" haut einfach nur ein paar mal die Eingabetaste rein.
    Aber genaueres kannst du im Sprechzimmer lesen
    Das solltest du bald machen, dann kennst du dich bald in allem aus. Da auch die Mods mit unserer Diskussion bestimmt nicht zufrieden sind^^
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  10. #10
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    Lightbulb

    Zu den Metaphern. Was du machtest war ein Vergleich...(Suche dich wie der Schmetterling die wärme..) Das ist genauso gut und von daher hab ich da auch nix zu kritisieren, wollte nur klarstellen. Metapher währe so was wie (ich suche dich mein Schmetterling). Bei Metapher Vergleichst du nicht, sondern suchst Sinnverwandte Sachen. (bisschen wie beim Symbolismus, aber das ist etwas zu heftig schwer... )

    Aber auch bei Vergleichen kannst du nach Sinnverwandten Sachen suchen.
    Bei Sonne bietet sich doch eine Motte an. (Wegen Licht)

    z.b

    Suche dich wie der Schmetterling die wärme.
    möchte gelegentlich in deiner nähe verweilen,
    wenn du schmunzelst, wenn du lachst,
    geht in mir die sonne auf.
    ..
    Suche dich wie eine Motte das Licht
    Zu verweilen in dein Angesicht
    Bist gar die Sonne die vor mir ragt
    Wenn du schmunzelst, wenn du lachst.

    Das war eine Mischung aus Metaphern und Vergleichen. War jetzt nix aufregendes, nur das was mir in 1 min. eingefallen ist, und der Sinn ist auch nicht mehr ganz da, aber hoffe du verstehst wat ich mein .

    P.s. Danke das du die Kritik als solche verstanden hast und es nicht als Beleidigung aufgenommen hast...(passiert mir doch recht of... )

  11. #11
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    Smile Ein Vorschlag wie ich es ändern würde

    Ich habe mir erlaubt, dein Gedicht ein wenig umzuschreiben. Es gefällt mir vom Thema, ich wollte nicht zu viel verändern, habe daher nur die Zeilen anders gestaltet, die mich darin gestört haben. Ich freue mich auf weitere Gedichte von Dir.

    Hier mein Vorschlag:
    Ich suche und genieße deine Nähe
    klaue wertvolle Minuten deiner Zeit,
    bin zufrieden wenn du schmunzelst,
    bin geehrt wenn du lachst,
    ich mag es dich zu unterhalten
    Du bringst mich auf Gedanken...

    Gerne würd ich näher treten,
    Spüre das Kribbeln überall,
    Angst davor lässt mich erschaudern,
    Spürst auch du all das?
    Wohlgefühl breitet sich aus,
    Berührung, die kein Zufall war...

    Phantasien voller Sehnsucht
    ein zartes Streicheln auf der Wange -
    Ein unschuldiger Kuss -
    Die Welt hinter sich gelassen -
    Ein stillschweigender Genuß...

  12. #12
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    *schluck*

    So ähnlich und doch um klassen besser ^^

    Ich seh schon ich muss viel lernen ...

    Ich bin auch weiter fleißig am schreiben, allerdings kam noch nichts brauchbares raus, was es wert wäre hier einszustellen...
    was macht's wenn ich lach -
    die Welt ist eh traurig.

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