Abschied

Ich renne fort, indem ich bleibe;
verlier den Halt, So lang ich bin;
bin unbegrezt, auf dieser Scheibe;
doch meinen Worten, fehlt der Sinn.

Ich fliege fort, indem ich schweige;
ich renn davon, so lang ich kann;
und geht der Flügel Schlag zur neige,
komm ich zurück dann, irgendwann.

Ich bin der ganzen Welt entkommen,
bin allein, mir selber fremd;
hab nicht mal selbst, mich mitgenommen;
im Rücken liegt, mein letztes Hemd.