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  1. #16
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    Metrik....6
    Diese Übungen können, müssen aber keinen sinnvollen Inhalt haben
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    Mach einen simplen, metrischen 2- (oder 4-)Zeiler.
    Zähle das Metrum aus. Wieviele Schläge (betonte Silben) hast du im 'Original'?

    Jetzt versuchst du, mit gleichen (sprich: wenigstens ähnlichem) Inhalt die Anzahl der Schläge pro Zeile zu verändern.
    Was fällt dir auf?
    Welche Zeilenlänge ruft welches Gefühl hervor, zwingt dem Leser welche Stimmung auf?

    Wieviel Schläge kannst du in einer Zeile unterbringen, dass dir das Ganze noch lesbar erscheint?

    Beispiel

    Man sagt: Wer sucht, der finde,
    wie sich der Weg auch winde

    Es wird gesagt: Wer sucht, der finde,
    egal, wie sich der Weg auch winde.

    Es wird gesagt: Wer gründlich sucht, der finde,
    wie unergründlich sich der Weg auch winde.

    Es wird seit Jahren uns gelehrt: Wer sucht, der findet.
    Doch eher lernen wir, dass sich der Weg sehr windet.

    Wo liegt verborgen dieser Schatz, der doch gefunden wird?
    Doch suchend haben sich die meisten Leute unterwegs verirrt.

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    Geändert von yarasa (17.02.2007 um 16:30 Uhr)
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  2. #17
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    Reime....3
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    Suche zu einer gewählten Reimsilbe möglichst lange Reimwörter.
    Nutze zusammengesetzte Nomen, zusammengesetzte Verben im Perfekt u.s.w.

    So verhinderst du die allzu simpeln Reime wie 'mich-dich'. (Bäckerfrühstücksbienenstich... )

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    Geändert von yarasa (17.02.2007 um 16:36 Uhr)
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

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  3. #18
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    Reime....4
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    Finde deutsche Wörter, auf die sich nichts reimt.
    Nutze im Zweifelsfall auch ein (online)-Reimlexikon.

    Wie viele deutsche Wörter bleiben reimlos? (Zu mindest eines findet sich hier im Text.)

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    Saitenweise Ideen
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  4. #19
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    Gedichtformen......1
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    Eine einfachere Gedichtform zum einsteigen ist das Akrostichon.
    Ein Wort oder ein Satz wird senkrecht hingeschrieben. Wie bei einem Kreuzworträtsel werden die Gedichtzeilen an die Anfangsbuchstaben angefügt.

    Die Zeilenanfänge bilden das vorgegebene Wort, den vorgegebenen Satz.

    Diese Gedichtform kann einfach sein, wenn die Gedichtzeilen dahinter weder gereimt noch metrisch sind. Es kann aber auch zu einer sehr komplizierten Form auswachsen

    Beispiele:
    März-April-Juni (königindernacht)
    Dezember (crux)
    Malvenzart (Calyptra)
    Fliegenlord(*Chris*)
    (ver)zweifelnde Antwort (yarasa)
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    Geändert von yarasa (24.02.2007 um 22:40 Uhr)
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  5. #20
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    Gedichtformen......2
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    Eine gute Form, um das genaue Beobachten in der Natur zu trainieren, ist das Okto.
    Es birgt innerhalb des vorgegebenen Rahmens eine fast unendliche Anzahl von Variationen.


    königindernacht, die uns diese Form mitgebracht hat, beschreibt sie folgendermassen:
    Ein Okto besteht aus 8 Zeilen, deren Inhalt vorgegeben ist.

    1. Zeile eine Farbe im Vergleich.
    2. Zeile eine Jahreszeit
    3. Zeile ein Ort mit Attribut
    4. Zeile eine Wetterlage
    5. Zeile eine Bewegung
    6. Zeile ein Kleidungsstück im Vergleich
    7. Zeile ein Gefühl (auch bildhaft)
    8. Zeile eine Handlung/ eine Person /ein Gegenstand.
    Verschiedene Oktos findest du in der Natur, zB.
    von
    königindernacht: Junimohnrot
    Beiss Mich:Vorfrühling
    yarasa: irisches Kino

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    Saitenweise Ideen
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  6. #21
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    Sprachgefühl....2
    Diese Übungen können, müssen aber nicht zu einem verdichteten Text führen
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    Nackt oder blumig?
    Notier dir einen einfachen Satz. Jetzt baust du ihn mit Hilfe von Attributen soweit wie möglich aus. Achte bei dieser Übung darauf, dass du keine Nebensätze einschaltest.
    Vielleicht ist der einfache Satz noch nicht ganz nackt. Lasse alle Attribute weg, bis jedes Satzglied nur noch aus einem (max. zwei) Wörtern besteht.

    In welchem Stil fühlst du dich wohler?
    Sind die Attribute erläuternd oder schwülstig?
    Ist der karge Stil aussagekräftig genug?

    Beispiel:
    Im Winter spaziert der Mann gern am See.

    In einem kalten, eisigen und endloslangen Winter spaziert der ältere, aber noch viel beschäftigte und tüchtige Mann gerne fröhlich pfeiffend am spiegelglatt gefrorenen See.
    (lässt sich natürlich noch sehr viel mehr erweitern).
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    Geändert von yarasa (27.02.2007 um 22:23 Uhr)
    Saitenweise Ideen
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  7. #22
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    Gedichtformen......3
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    Eine Form, die immer leicht in der Schwebe zu bleiben scheint, sind die Terzinen.
    Wie der Name schon sagt, handelt es dabei um dreizeilige Strophen, meist im Schweifreim geschrieben.
    Also Reimschema aba bcb cdc..
    Damit der letzte Reim nicht als Waise bleibt, wird bei dieser Form meist eine einzelne Zeile am Schluss angefügt: cdc d

    Ich bevorzuge ein leicht anderes Schema:
    aba bcb cdc dad

    Möglich ist auch dieses Reimschema:
    aba bab cdc dcd

    Beispiele aus meiner Feder:
    Herzschlag
    Lamento an einen Casanova
    Zodiak XII: Pisces
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    Geändert von yarasa (27.02.2007 um 22:25 Uhr)
    Saitenweise Ideen
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  8. #23
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    Sprachgefühl....3
    Diese Übungen können, müssen aber nicht zu einem verdichteten Text führen
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    Eher eine un-sinnige Übung, aus der Überlegung entstanden, wie man Schülern den DaDa näherbringen könnte:
    Neologismen würfeln

    Schreibe dir 10 Nomen und 10 Adjektive auf kleine Kärtchen, die du in einem Kreis auslegst. Du brauchst zwei Figuren zum Ziehen und zwei Würfel.
    Würfle mit beiden Würfeln und zieh jeweils mit der entsprechenden Figur. Aus den zwei erwürfelten Wörtern montierst du einen Neologismus.
    Erfinde dazu einen Satz, in dem dieses (meist unsinnige) Adjektiv/Nomen einen hübschen, stimmigen Platz bekommt.

    Würfle weiter!
    Saitenweise Ideen
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  9. #24
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    Rethorik / Stilmittel....3
    Diese Übungen können, müssen aber nicht zu einem verdichteten Text führen
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    Suche neue, zusammengestzte Wörter, die du in der Mitte durch mindestens eine Silbe verschleifen kannst, wie z.B.
    appels: Widersachertorte
    oder der Buchtitel von M. Ende: der satanarcheolügenialkahöllische Wunschpunsch

    Solche Spielereien können einen Text auflockern, aber sie überladen einen Text auch schnell. Also: immer mit Paracelsus anwenden!

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    an die Germanisten: Wie heisst diese Form?
    Saitenweise Ideen
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  10. #25
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    Gedichtformen......4
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    Eine sehr einfache Form, die aber, wenn sie Tiefe erhalten soll, in ihrer Begrenzheit anspruchsvoll wird, ist das Elfchen.
    Dieses wird aus elf Wörtern aufgebaut:
    eins
    zwei zwei
    drei drei drei
    vier vier vier vier
    eins

    Häufig wird als zusätzliche Anforderung gestellt, dass eine Farbe das erste Wort bildet.
    Reizvoll kann es auch sein, ein ganzes Gedicht in Elfchenstrophen zu schreiben.


    Beispiele:
    Der Elfchen-Faden
    therzi Elfenglanz
    Curion Anfang im Ende

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    Geändert von yarasa (03.03.2007 um 16:15 Uhr)
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  11. #26
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    Metaphern....5
    Diese Übungen können, müssen aber nicht zu einem verdichteten Text führen.
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    Eigentlich eine Metapher übers Gedichte schreiben

    In meinen Augen braucht jedes Gedicht einen Tropfen der Essenz Gefühl. Aber wie stellt man Gefühlsessenz sprachlich her?
    In dem man das ursprüngliche Gefühl auf kleiner Flamme - gedanklich, über eine gewisse Zeit - einköchelt, bis es zähflüssig und sehr konzentriert ist. Dann kannst du es in kleine Fläschchen abfüllen, um es bei Bedarf zu verwenden.

    Um aus dieser Gefühlsessenz dann ein Gedicht zu machen, musst du sie wieder verdünnen. Aber nicht, in dem du neue Gefühle dazugiesst, sondern in dem du Worte drumherum packst, genau dosiert - so dass die Gefühle beim Leser ankommen und doch 'erträglich' sind.
    So wie du Duftessenzen in die Wasserschale eines Duftlämpchens gibst: Sehr verdünnt und dann sanft erwärmt. Das ist die Kunst, ein gutes Gedicht zu machen - und nicht nur Gefühle aufs Blatt zu rotzen.

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    Geändert von yarasa (07.03.2007 um 21:40 Uhr)
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  12. #27
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    Reime....5
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    Eine sehr variable Strophenform sind die Fünfzeiler. Da lässt sich beinahe beliebig damit spielen - und sie bleibt überschaubar.
    Manches lässt sich einfacher umsetzten, anderes bleibt oft auch Glückssache.
    Als Übung kannst du 5 Reime bereitstellen und versuchen, die unten vorgestellten Strophenformen nachzubasteln.

    Hier einige Vorschläge. Die ersten zwei Varianten sind sicher die geläufigsten. Mit den beiden letzten habe ich gerne gearbeitet, wenn das Thema passte.
    Der Faulheit halber (beinahe) lauter eigene Beispiele:

    ABBAB: Gethsemane;
    ABAAB: Herbstbild;
    ABABA: Dana: Verzeiht, wenn ich...
    AABBA: Zodiak IV (Cancer)
    ABABB: Untertor
    ACABB: Jahrelang

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    Geändert von yarasa (28.10.2009 um 22:03 Uhr)
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  13. #28
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    Reime....6
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    Eine Möglichkeit, Reime zu umgehen, bieten die Assonanzen. Hier wird die Silbenzahl und die Vokalabfolge beibehalten, während die Konsonanten beliebig wechseln können.
    Diese Form bietet gewisse Freiheiten, vor allem was die in Reime 4 gefunden Wörter anbelangt - diese bieten kein Hindernis mehr.

    Mir persönlich fällt diese Art recht schwer, weil auf die gängigen Reimwörter verzichtet werden muss - und oft fallen einem diese als erste ein.
    Für Anfänger aber eine Form mit mehr Spielraum - und für Reimlurcher ein Anfangsherausforderung, vom Reim wegzukommen.

    Beispiel:
    gärtnern; yarasa
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    Geändert von yarasa (02.05.2007 um 21:24 Uhr)
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  14. #29
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    Metaphern....6
    Diese Übungen können, müssen aber nicht zu einem verdichteten Text führen


    Umgekehrt zum Ansatz in Metaphern 1 suchst du für ein Gefühl möglichst viele Metaphern zusammen. Versuche, den Fokus weit schweifen zu lassen und doch genau zu bleiben.
    Welches Wetter entspricht diesem Gefühl?
    Was wäre es für ein Tier? OK, Freiheit ist ein Vogel, aber findest du noch ein anderes Tier, das auch passt, aber nicht so bekannt ist?
    Was für ein Geräusch?
    Wie riecht es? Und wo riecht es so?
    Wie schmeckt es?
    Welche Farbnuancen zeigt es? Und wo findest du diese?
    In welchem Land ist das Gefühl zu Hause? Urwald oder Antarktis oder irgendwo dazwischen...?

    Führe diese Liste beliebig weiter, als Brainstorming - also ohne zu zensieren, was unbrauchbar erscheint. Ein Gedanke führt zum nächsten, und, falls du mit der Form der Mindmap vertraut bist, findest du auf dem äussersten Zweig plötzlich eine dir völlig neue und vielleicht noch kaum gebrauchte Metapher für 'Liebe', 'Verlassen-sein' oder 'Sehnsucht'.

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    Geändert von yarasa (02.05.2007 um 21:52 Uhr)
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  15. #30
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    Danke schön für diese wirklich schöne Zusammenfassung mit den tollen Beispielen und der wirklich tadellosen Ausarbeitung. bestimmt viele können sich hier ganz doll viele Tips abholen oder einfach, wie ich noch einmal nachschlagen, wenn mir entfallen ist was ich denn da so verzapft habe

    ich möchte Dir hiermit aber auch aus deiner Zusammenfassung meinen Favoriten hier posten...

    ..." Um aus dieser Gefühlsessenz dann ein Gedicht zu machen, musst du sie wieder verdünnen. Aber nicht, in dem du neue Gefühle dazugiesst, sondern in dem du Worte drumherum packst, genau dosiert - so dass die Gefühle beim Leser ankommen und doch 'erträglich' sind.
    So wie du Duftessenzen in die Wasserschale eines Duftlämpchens gibst: Sehr verdünnt und dann sanft erwärmt. Das ist die Kunst, ein gutes Gedicht zu machen - und nicht nur Gefühle aufs Blatt zu rotzen. "...


    Ich denke die Bausteine hast du hier jedem gegeben. Schauen wir einmal was daraus wird

    DANKE noch einmal für so viel Arbeit !
    Geändert von heimlicheFeder (17.01.2016 um 03:44 Uhr)
    wissen zerstört... denken befreit

    MEINE WERKESAMMLUNG
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