Thema: Das Treffen

  1. #1
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    Das Treffen

    Aus Stunden werden Sekunden,
    die Zeit fliegt nur so dahin,
    muss noch manche Klippe runden,
    das Leben macht nun wieder Sinn.

    ich höre wieder dieses Lachen,
    das mir in Erinnerung blieb,
    sehe uns verrückte Dinge machen,
    welche mir Tränen in die Augen trieb.

    Denke schon wieder mal an Dich
    und sehe Dein Bild erscheinen,
    Ja – jedes Leben verändert sich,
    wenn Herzen, Freudentränen weinen.

    Ich kann es kaum noch erwarten,
    Dich in meinem Arm zu spüren,
    es ist wie in ein neues Glück zu starten,
    und Dich in den Himmel zu entführen.

    Ich sehne es nun wirklich so herbei,
    dieses Treffen nach so langer Zeit,
    die Einsamkeit , sie ist nun vorbei,
    und mein Herz für die Liebe bereit.

    I]Copyright auf alle meine Werke 2008 / xyz47xyz [/I]
    Geändert von xyz47xyz (11.02.2008 um 14:54 Uhr)

  2. #2
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    Guten Morgen,

    weißt Du was? Das gefällt mir. Aus folgendem Grund:

    Ich sehne es nun wirklich so herbei,
    dieses Treffen nach so langer Zeit,
    die Einsamkeit , sie ist nun vorbei,
    und mein Herz für die Liebe bereit.
    Deswegen und sowieso und außerdem. Weil Du nicht gleich schreibst: Ich liebe und blabla, sondern Du schreibst: Ich öffne mein Herz für einen Menschen. Das finde ich gelungen.
    Ich wünsche Glück.
    al cori

  3. #3
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    Hallo Cori,

    herzlichen Dank für dein Lob.

    Genau Deine Gedanken waren es, die mich ermutigten das Gedicht so zu schreiben.

    Dabei hab ich mein Erlebnis eigentlich nur in Reimform wiedergegeben.

    Aber trotzdem ich habe bewusst darauf verzichtet die Liebe in den Vordergrund zu packen.

    Trotzdem denke ich , ein Treffen kann die Ursache für den Beginn einer wunderbaren Liebe sein ....

    Dir auch weiterhin alles Liebe hier in diesem Forum..

    xyz47xyz

  4. #4
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    Morgen xyz47xyz,

    Schöne Gedanken, die Du hier ausdrückst. Dennoch kann ich mich nicht wirklich für das Werk begeistern. Das liegt aber - wie schon angedeutet - nicht am Inhalt, sondern eher am Handwerklichen.
    Du hast dich entschieden Reime zu benutzen und Du hast den, hier eigentlich nicht schlecht passenden, Kreuzerim gewählt. Die Kunst bei sich reimenden Gedichten - meiner bescheidenen Meinung nach - ist, dass sie sich reimen und rythmisch sauber sind ohne dass der Leser es vordergründig merkt. Es soll ja schliesslich den Inhalt unterstützen und nicht in den Hintergrund drängen.
    Bei deinem Stück hier scheint mir jedoch das Reimen zu arbiträr zu sein. Ich als Leser merke teils förmlich, wie Du versucht hast Reime zu finden. Das ist Schade, aber es ist ein Problem, das sehr häufig auftritt.
    Ich würde dir vorschlagen, solltest Du in Zukunft wieder in Reimen schreiben wollen, jeweils den zweiten Reim vorher zu überlegen und darauf dann den ersten zu suchen. Das klingt vielleicht wie Alibibekämpfung, ist aber erstaunlich wirksam.
    Wie gesagt, Inhalt und Idee gefallen mir, die Form könnte man verbessern

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spass beim Schreiben

    LG
    Satchmo
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  5. #5
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    Hallo Satchmo,

    auch wenn du nicht gerade mit Kritik sparst bin ich dir dankbar für deine Ratschläge, ich werde auch versuchen sie in Zukunft zu beherzigen.

    Aber ich bin auch der Meinung das man Gedichte einfach nur lesen und auf sich wirken lassen sollte.
    Gedichte kommen aus der Seele eines Menschen , dort sind zu finden, da wohnen die Gedanken die manchmal zur Freude von uns allen in diese Welt geboren werden.
    Ich bin daher nicht Deiner Meinung das man sie wissenschaftlich unter die Lupe nehmen sollte. Denn Worte sind frei und müssen sich nicht irgendwelchen Zwängen beugen. Sicher wir haben ein Sprachgut, auf das wir stolz sein sollten , dass aber leider in der Vergangenheit durch äußeren Einfluss stark gelitten hat.
    Trotzdem es ist der Sinn der Worte, dass Fühlen das uns Menschen zu eigen ist und nicht die Grammatik.
    Deshalb bewundere ich auch all die Menschen die Ihre Gedichte hier
    einstellen und bin stolz darauf teilzuhaben an ihren Gedanken.

    Trotzdem Dir nochmals Danke für deine Anregungen.
    xyz47xyz

  6. #6
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    Ja, man soll Gedihcte lesen und sie auf sich wirken lassen. Da hast Du ganz Recht.
    Und genau dort habe ich in meiner Kritik ja versucht anzusetzen: Durch die "erzwungenen" Reime wirkt das Gedicht auf mich als Leser ungelenk und das fand ich ein wenig Schade, denn eben: Die inhaltliche Idee ist gut.
    Aber so lese ich das Stück und kratze mich in jeder Zeile am Ende. Das lenkt den Fokus weg vom wichtigsten Teil - der Geschichte.
    Das hat mit wissenschaftlichen oder schulischen Aspekten meinerseits nichts zu tun.
    Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt ein wenig klarer machen

    LG
    Satchmo
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