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  1. #1
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    Es war einmal, vor gar nicht allzulanger Zeit, ein Mädchen namens Carolin Aichner. Dieses Mädchen war ganz vernarrt in Gedichte, Märchen und vor allem in Geschichten, in denen es von Zauberern, Hexen und allerlei magischen Geschöpfen nur so wimmelte. Sie hatte alle Bücher von Harry Potter schon gelesen und war bei den Büchern von Heike und Wolfgang Hohlbein (müsst ihr mal probieren, wenn ihr auf Magie und Zauberei steht!!!!!!). Eines Nachts musste sie für ihre Mutter noch schnell zum Supermarkt, Milch kaufen. Sie war auf dem Weg dorthin, als plötzlich eine Gestalt aus dem Dunkel der Nacht erschien. Doch Carolin hatte keine Angst. Ganz im Gegenteil. Ihr war, als hätte man ihre geheimsten Wünsche erhört. Die Gestalt war nämlich.... eine Hexe! Sie war aber nicht in Schwarz gekleidet und hatte schon gar keine lange Nase mit einer Warze. Sie fuchtelte Carolin auch nicht mit einem Zauberstab unter der Nase herum. Carolin WUSSTE einfach, dass diese Frau eine Hexe war. Sie trug ein schneeweißes Kleid, hatte dunkelbraune, große Augen, blondes, langes Haar und blasse Haut. Sie war wunderschön. Die Frau kam auf Carolin zu. "Bist du Carolin Aichner?",fragte sie. Ihre Stimme war so ...zerbrechlich.
    "Ja..ja,das bin ich,"stotterte Carolin. Die Frau lächelte. "Dann komm mit." Carolin zögerte. "Ich muss doch für meine Mutter Milch holen. Der Supermarkt schließt um 7. Außerdem wird sie sich Sorgen machen, wenn ich nicht nach Hause komme." Wieder lächelte die Frau.
    "Dort wo wir jetzt hingehen, gibt es keine Zeit. Außerdem
    möchtest du doch mitgehen, oder?" Carolin nickte. Dann reichte sie der Frau die Hand...
    ____________________________________________________________________________________________________ ____________________

    Hiermit lade ich euch herzlich ein, weiterzuschreiben. Ich möchte gerne wissen, was Carolin passiert. Wenn viele schreiben, verrate ich euch vielleicht ein kleines Geheimnis!
    ____________________________________________________________________________________________________ ____________________
    by
    weisse_Tigerin

  2. #2
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    Carolin gab der Hexe die Hand und wachte auf einer wunderschönen Wiese wieder auf. Sie setzte sich hin und schaute sich erst einmal um. Dann erinnerte sie sich an die Hexe, die schon vor ihr stand.
    Die Hexe lächelte Carolin an und sagte:" Und gefällt es dir hier?" Carolin wusste noch nicht so genau und schaute sich weiter um bis die Hexe ihre Hand nahm und zu einem grossen prächtigen Schloss begleitete......

    ich bin leider auf der Arbeit und muss aufhören. Aber mich würde natürlich interessieren wie die Geschichte weiter geht?!?

  3. #3
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    Als Carolin das Schloß sah, riß sie die Augen weit auf. Sie konnte nicht fassen, wie viele Türme und Dächer es hatte. Die Hexe lief weiter und Carolin blieb völlig erstaunt stehen. Erst nach ein paar Metern bemerkte die Hexe ihre leere Seite. Sie sah sich um und entdeckte Carolin im Gras sitzend. Sie hatte ihre Arme um die Beine gelegt und betrachtete das Schloß aus der Ferne. Ab und zu blinkte ein Türmchen. Denn wenn ein Sonnenstrahl auf ein goldenes Türmchen traf, reflektierte das Licht. Carolin war fasziniert von diesem Anblick...
    destiny's child

  4. #4
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    Smile

    Carolin konnte ihre Augen nicht abwenden, als die Hexe sie ansprach furh sie erschrocken hoch.
    Die Hexe nahm sie wieder an der Hand und ging weiter auf das Schloss zu.

    Als sie näher kamen, kam ein kleiner Hund auf sie zu...

  5. #5
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    Seine Augen waren wie die eines Menschen... ein Hund, der ein Mensch war. Sie schüttelte energisch den Kopf... das konnte nur Schwachsinn sein. Und trotzdem, irgendetwas- IRGENDWER?- brachte sie dazu, auf den kleinen Hund zuzugehen. Sein Bellen hörte sich so an, wie wenn ein alter, ein sehr alter Mann husten würde. Rauh und zugleich hilflos. Sie streckte die eine Hand aus, um den kleinen Hund zu berühren, aber in dem Augenblick.......



    Also hier musste ich auch einmal meinen Senf dazugeben... schreibt mal jemand hier wieder weiter... bin schon gespannt...
    >>Maktub<<, sagte endlich der Händler.
    >>Was ist das?<<
    >>Um das zu verstehen, muss man Araber sein<<, antwortete er. >> Aber die Übersetzung wäre ungefähr so: >Es steht geschrieben.< << (aus: Der Alchimist, Paulo Coelho)

    Maktub.
    ~kratzbeere~

  6. #6
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    Aber in diesem Augenblick verwandelte sich der kleine Hund und vor Carolin stand ein Mann. Er hatte eine zierliche Gestalt, ein symphatisches Gesicht und lebhafte Augen. Der Mann war umgeben von einer Aura aus Ruhe und fröhlicher Gelassenheit. Doch das merkwürdigste war, dass Carolin sein Alter nicht schätzen konnte, er hätte 20 oder 200 Jahre alt sein können, es machte keinen Unterschied. Er war zeitlos. Während Carolin ihn betrachtete, sagte die Hexe zu ihr: "Dies ist der Wächter des Schlosses. Er lebt zwischen den Zeiten und hütet das Geheimnis des Universums. Sein Name ist Talerian. Er kann jede Gestalt annehmen, die er will." "Willkommen auf meinem Schloss, Carolin." Mit diesen Worten wandte sich Talerian um und schritt auf das Schloss zu.


    hallo!
    bin auch schon gespannt, wie das märchen weiter geht.
    @weisse_tigerin: bei den hohlbein büchern muss ich dir rechtgeben, ich hab mindestens 30 davon daheim und habe noch mehr gelesen. begeister war ich von seinem zyklus über den Hexer von Salem. Hast du diesen Zyklus gelesen? Wenn ja, wie ist deine meinung dazu?

    lg sternentraum
    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
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    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

  7. #7
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    Mit diesen Worten wandte Talerian sich um und schritt auf das Schloss zu. Carolin und die Hexe folgten ihm mit wenigen Schritten Abstand. Als sie durch das Eingangstor schritten, betraten sie eine Halle. Durch Fenster wurde diese in warme Farben getaucht. Carolin sah sich mit grossen Augen um. So viele Fragen wollte sie Talerian stellen, doch sie wurde ganz von dem traumhaften Anblick der Halle verzaubert. Talerian drehte sich zu ihr um und sagte: "Bitte komm mit mir in die Bibliothek, ich möchte dir etwas zeigen." Die Hexe legte Carolin sacht die Hand auf die Schulter und führte sie zur Bibliothek. Der Raum war mit Büchern übersäht. In Regalen, auf Tischen und sogar auf Sesseln waren Bücher gestapelt. Doch das Zentrum der Bibliothek wurde von einem riesigen, kristallenen Globus eingenommen. Talerian stellte sich vor den Globus und winkte Carolin zu sich. "Sieh durch diese Weltkugel, und sag mir, was du siehst." Carolin tat wie ihr geheissen. Als sie ihren Blick auf den kristallenen Globus richtete, da begann er, sich vor ihren Augen zu verändern. Zuerst wurde sein Inneres ganz nebelig, doch dann.....

    dann dachte sich sternentraum, dass vielleicht hier ein anderer schreiber eine idee hätte, wie es weiter gehen könnte. =;0)

    alles liebe, sternentraum
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  8. #8
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    "Das... das kann nicht sein!" Sie stotterte, ihr war mit einmal eisigkalt, und das, obwohl es warm war, obwohl es überall so warm war, als ob sie in einen Heizofen gestiegen wäre. Sie sah in Talerians Augen und wusste, dass es wahr war, dass das, was vor ihr lag, absolut wahr war. Es war eine Welt, wie man sie nicht, niemals beschreiben konnte. Das, was vor ihr lag, war eine absolute Vergangenheit, die sich an der Zukunft brach, die die Gegenwart wiederspiegelte... es war ein Nichts, ein fantastisches Nichts, dass man nicht besser beschreiben konnte, als mit eben diesen Worten, die Talerian wählte. "Die Erfüllung aller Wünsche liegt vor dir, meine Kleine." Zitternd berührte sie den Globus und fand sich in einer Welt wieder, die nichts mit dem bisherigen zu tun hatte, die man mit nichts, was sie jemals gesehen hatte, vergleichen konnte. Und da wusste sie, wo sie war. Das, was sie in dem Globus gesehen hatte, war nicht ECHT gewesen... es war ein Scheinbild, dass jetzt aufriß, und sie wusste nun, wo sie war.......


    ___________
    ja wo war sie denn... ich würde mich echt freuen, wenn hier wieder welche weiterschreiben würden... hoffe, sternentraum, ich habe es ein bißchen recht gemacht?
    Alles Liebe,
    eure

    Sisty
    >>Maktub<<, sagte endlich der Händler.
    >>Was ist das?<<
    >>Um das zu verstehen, muss man Araber sein<<, antwortete er. >> Aber die Übersetzung wäre ungefähr so: >Es steht geschrieben.< << (aus: Der Alchimist, Paulo Coelho)

    Maktub.
    ~kratzbeere~

  9. #9
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    Talking

    tja, ich muss sagen, besser könnt ich es auch nicht machen *gg*.
    hat sich toll ergänzt dein eintrag...bin schon gespannt, wie es weitergehen wird. danke sisty!!

    alles liebe, sternentraum
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  10. #10
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    bitte... ich hoffe, dass hier bald mal wieder andere weiterschreiben, als wir zwei....
    Würde mich echt freuen!
    Alles Liebe,
    Sisty
    >>Maktub<<, sagte endlich der Händler.
    >>Was ist das?<<
    >>Um das zu verstehen, muss man Araber sein<<, antwortete er. >> Aber die Übersetzung wäre ungefähr so: >Es steht geschrieben.< << (aus: Der Alchimist, Paulo Coelho)

    Maktub.
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  11. #11
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    Sie war im Reich der Magie.. Dort wo alle Träume wahr zu werden schienen und wo es keine Not und keinen Krieg gab..Sie konnte es immernoch nicht fasse, dass sie diese Macht in sich hatte, dass sie das alles sehen durfte...
    ____________________________________________________________Ist zwar nicht viel, bin aber gespannt, wie es weitergeht=)
    Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

  12. #12
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    Sie fühlte sich wie in einem Märchenbuch- mit dem kleine, aber feinen Unterschied, dass das hier kein Märchen war... es war... Wirklichkeit, zu einer Wirklichkeit verschwommene Unwirklichkeit... sie blickte auf das helle Licht, dass sie überflutete... sie wünschte sich, dieses Licht würde ewig bleiben, aber sie WUSSTE, dass es bald vorbei sein würde. Dass sie dann wieder in der normalen Welt sein würde. "Wünsch dir was, Caroline!" Und sie schloß, geblendet von dem Licht die Augen und wünschte sich........
    >>Maktub<<, sagte endlich der Händler.
    >>Was ist das?<<
    >>Um das zu verstehen, muss man Araber sein<<, antwortete er. >> Aber die Übersetzung wäre ungefähr so: >Es steht geschrieben.< << (aus: Der Alchimist, Paulo Coelho)

    Maktub.
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  13. #13
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    Sie wusste nicht, was sie sich wünschen sollte, denn sie war in diesem Augenblick so aufgeregt und verzückt, dass sie sich nicht wirklich entscheiden konnte.. Deshalb fragte sie:" B-b-bitt, kann ich mir den Wunsch auch aufheben??"
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    gez.:Hexchen

  14. #14
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    Und da berührte sie irgendetwas tief in ihrem Herzen. Auf eine wundervolle, warme Art und Weise. Eine Wärme, die sie zittern ließ. Sie holte tief Luft, keuchte und bekam keine Luft mehr. Alles stand still- auch sie selber. Sie konnte nicht mehr atmen, verspürte aber auch gleichzeitig nicht das Bedürfnis, zu atmen. Sie wollte einfach bloß da sein, existieren, und vor ihren Augen begann das Licht sich zu einer Gestalt zu formen. Und mit einmal begriff sie, was ihr innigster Wunsch war. Sie wusste es. Sie konnte wieder atmen, und dann öffnete sie den Mund und stöhnte. Sie sah einen Mann, einen Mann, der so viel Wärme und Gütigkeit in sich hatte, dass sie es geradezu spüren konnte... "Papa?" fragte sie. Mehr nicht. Aber das war auch genug. Denn ihr Vater war schon lange tot...............
    >>Maktub<<, sagte endlich der Händler.
    >>Was ist das?<<
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  15. #15
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    Jetzt wusste sie ganz sicher, was ihr Wunsch sein würde: Sie wollte nur einmal ihren Vater wiedersehen, seine Geborgenheit spüren und sich von ihm verabschieden, denn das konnte sie damals, als er bei diesem schrecklichen Unfall ums Leben kam nicht tun...So sprach sie ihren Wunsch aus, doch die Königin schüttelte nur bedauernd den Kopf und sagte:" Es tut mir Leid Caroline, doch diesen Wunsch kann ich dir nicht erfüllen... Man darf Tote nicht wieder ins Leben zurückrufen, dass versösst gegen unsere Regeln.."Caroline konnte ihre Enttäuschung nicht zurückhalten und brach in Tränen aus... Ihr Vater war der einzige Mensch, der ihr wirklich wichtig gewesen war...Sie konnte ihm alles anvertraun und hatte immer das Gefühl das er sie verstand. Da sah es bei ihrer Mutter anders aus: Sie hatte viel zu viel zu tun um sich auch noch die "kleinen" Probleme ihrer Tochter anhören zu müssen und wirkliche Freunde hatte sie auch nicht, denn sie war anders als andere und wurde deswegen ausgegrenzt... Normalerweise machte es ihr nicht viel aus, aber manchmal.........

    ____________________________________________________________

    The next, please!!
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    gez.:Hexchen

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